Haas, August

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Aus Theater Enzyklopädie
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August Haas
* 8. 4. 1814 Písek (CZ)
24. 11. 1878 Vejprty (CZ)
Schauspieler, Regisseur, Theaterdirektor

Mehr als dreißig Jahre war er ständiger Schauspieler bei Feidlers Theatergesellschaft, die überwiegend in Nord- und Nordwestböhmen wirkte (1834–67). Ab 1868 leitete er eine eigene Gesellschaft, die an denselben Orten auftrat. Seine Gattin war die Schauspielerin Amalie, geb. Feidler.

Sohn eines Gefängniswärters, über seine Jugend und seine Ausbildung ist nichts Näheres bekannt. Als Schauspieler tauchte er erstmals bei der Gesellschaft von J. A. Feidler im Februar 1834 in Žatec auf. Am Beginn der Sommersaison 1834 erschien er bei Direktor J. Lutz in Karlsbad, gleich im Sommer kehrte er zu Feidler (damals in Cheb) zurück. Im Herbst desselben Jahres starb J. A. Feidler, und im Januar 1835 übernahm sein Sohn L. Feidler das Unternehmen. Feidlers Gesellschaft wirkte überwiegend in Nord- und Nordwestböhmen, und H. war dort mehr als dreißig Jahre Mitglied (der Name Haas taucht in der Wintersaison 1840/41 bei Direktor H. Wallburg in Budweis auf, es ist allerdings nicht zu belegen, ob es sich ob die Person in diesem Stichwort handelt). 1854 heiratete er in Děčín die Schwester L. Feidlers, Amalie Feidler. Als L. Feidler im Dezember 1867 starb, ersuchte H. als Schwager des verstorbenen Prinzipals um eine Konzession für ein Theaterunternehmen. Er erhielt es 1868 für das gesamte Gebiet Böhmens mit Ausnahme von Prag, den Kurbädern und Liberec. Diese Konzession wurde dann regelmäßig erneuert. H.s Gesellschaft spielte in den folgenden zehn Jahren in den gleichen Bereichen wie die Gesellschaft von Feidler. Nach H.s Tod wurde die Leitung der Gesellschaft von seiner Frau Amalie übernommen, über eine gewisse Zeit hinweg im Tandem mit dem Schauspieler F. Bill. Als sie 1882 starb, beantragten die verbliebenen Mitglieder der Gesellschaft die Abtretung der Konzession an Regisseur F. Fick.

Seine Frau Amalie, geb. Feidler (1809–1882), wirkte in der Gesellschaft ihres Vaters, später dann ihres Bruders und dann ihres Mannes als Schauspielerin. Sie spielte Rollen von Adeligen und Müttern, später Charakterrollen. Nach dem Tod ihres Mannes übernahm sie die Leitung der Gesellschaft. Der Schwiegervater Johann Anton Feidler (1780–1834) war Lehrer für Taubstumme und Theaterdirektor, sein Schwager Ludwig Feidler (1801–1867) Schauspieler, Dramatiker und Theaterdirektor.

Für H.s Theaterlaufbahn war das langjährige Wirken in der Theatergesellschaft der Familie Feidler von wesentlicher Bedeutung, wo er sich von einem normalen Schauspieler zu einer Stütze des Ensembles emporarbeitete und ab den 60-er Jahren auch Regie führte. Aus der Sicht einer unternehmerischen Tätigkeit im Theater lernte er West- und Nordwestböhmen (Cheb, Kadaň, Kraslice, Chomutov, Most, Žatec) gut kennen, wohin er später auch mit seiner Gesellschaft regelmäßig zurückkehrte. Dabei konnte er von dem positiven Leumund profitieren, dessen er sich hier als etablierter Schauspieler erfreute. Wie andere Theaterdirektoren wechselte H. für die einzelnen Saisons zwischen der Anmietung von Stadttheatern und fahrendem Theaterbetrieb. Als wichtigste Wirkungsstätte seiner Gesellschaft sind vor allem Žatec in der Wintersaison 1869/70 und Cheb in der Wintersaison 1870/71 zu betrachten (beide Stationen knüpften an vorherige Aufenthalte der Feidler´schen Gesellschaft an), des Weiteren dann die Wintersaison 1873/74 in Most, wo H.s Gesellschaft jedoch bereits im Dezember 1873 den Betreib einstellte und später in Chomutov spielte. Kürzere Stationen (Horní Litvínov, Doubí, Postoloprty) überwogen jedoch allmählich, und nach H.s Tod unter der Leitung seiner Witwe Amalie widmete sich das Ensemble nur noch dem fahrenden Theaterbetrieb.

1872 und 1874 war die Schauspielerin und Sängerin Ch. Möllner, ab der zweiten Hälfte der 60-er Jahre Mitglied des Großherzoglichen Hoftheaters Darmstadt, Kodirektorin, die bei H.s Gesellschaft erstmal in einer Serie von Gastvorstellungen im Laufe der Wintersaison in Cheb 1870/71 aufgetreten war. 1873 beteiligte sich an der Leitung des Ensembles ein nicht näher identifizierter Herr mit Namen Adrian. In der Gesellschaft spielten G. Denemy und seine Frau Caroline (Saaz 1869/70, Rumburg 1874). H. engagierte ihn als erfahrenen Schauspieler im Rollenfach Intriganten, Helden- und Charakterrollen und griff auch auf seine Erfahrungen als Regisseur zurück. 1874 hatte Denemy auch die Funktion des musikalischen Direktors und Inspektors der Gesellschaft inne, seine Frau nahm die Stelle der ersten Sängerin ein.
H.s Theaterunternehmen bot Schauspiele und ein musikdramatisches Programm. Die Hauptlinie des Schauspielrepertoires bildeten historische bzw. historisierende Dramen (H. Mirani: Maria Theresia und ihr Kammerdiener, K. P. Berger: Maria von Medicis, E. Scribe: Das Glas Wasser, E. Raupach: Schule des Lebens), die damals sehr beliebten Dramatisierungen populärer Prosawerke von Ch. Birch-Pfeiffer (Fra Bartolomeo, Die Grille), als Reaktion auf die aktuelle Entwicklung des Dramas jedoch auch realistische Stücke von L. Anzengruber (G´wissenswurm) oder Halms Der Sohn der Wildnis. Am Rande führte er auch klassische Dramen (Schillers Stücke Die Räuber oder Kabale und Liebe, Shakespeares Hamlet oder Othello unter dem Titel Mohr von Venedig auf). Das musikdramatische Repertoire war auf Stücke mit Gesang oder Märchen (C. Haffner: Der letzte Mensch), Possen mit musikalisch-vokalen Teilen und die immer populärere Operette ausgerichtet. Opern führte die Gesellschaft nicht auf. Kurz nach dem Tod von L. Feidler führte H. 1868 in Kadaň sein Stück Der kleine Mathias oder Die Schweden in Kaaden auf, in dem der Autor den angeblichen Mord an dem christlichen Jungen Mathias Tillich durch einen jüdischen Einwohner von Kadaň thematisierte, zu dem es 1650 gekommen sein soll. In Klášter nad Ohří wurde das Stück aus Angst vor antijüdischen Demonstrationen bzw. Exzessen verboten, zu denen es hier in der Vergangenheit gekommen war. Der Fall wurde auch von der Zeitung Bohemia aufgegriffen (die Nachricht übernahm sie von dem lokalen Blatt Volksfreund), wo sich auch das österreichische Blatt Wiener Kirchenzeitung dazu äußerte, die die dortige Behörde  wegen der Verteidigung der Rechte der jüdischen Minderheit auf Kosten der katholischen Mehrheit kritisierte. Andere Berichte der Presse über H.s Gesellschaft wiesen nur lokalen Charakter auf.

Die erste Nachricht über H.s Schauspielkunst ist aus dem Jahre 1834 erhalten geblieben, als er als Zwanzigjähriger bei J. Lutz wirkte. Ein Korrespondent der Wiener Theaterzeitung war, nachdem er H.s Leistung in der Rolle des Schneidergesellen Zwirn in Nestroys Posse Der böse Geist Lumpacivagabundus gesehen hatte, skeptisch; er prophezeite, „dass er es nie auch nur zu einer Mittelmäßigkeit in diesem Fache bringen werde.“ Im Laufe seines Wirkens bei Feidlers Gesellschaft arbeitete sich H. jedoch zu einer Stütze des Ensembles empor. Er wechselte mehrere Rollenfächer des Schauspielrepertoires und des musikdramatischen Repertoires, bis er zu einem Charakterschauspieler gereift war. Von Gestalten konkreter gesellschaftlicher Typen, sog. Chargen (z. B. von Handwerkern oder Schreibern) ging er langsam zu anspruchsvolleren Rollen über, zu Helden, die sich der gesellschaftlichen Ordnung entgegenstellten, oft waren dies Adelige oder Ritter (Wilhelm Cecil in Schillers Maria Stuart, Talbot in der Jungfrau von Orleans desselben Autors, Ritter Heinrich in Cunos Die Räuber auf Maria Kulm oder Die Kraft des Glaubens, Raubritter Zbihoň aus Klicperas Loketský zvon, das von Feidlers Gesellschaft unter dem deutschen Titel Zdenko von Zasmuck oder Die Geister im Berge Blanik gespielt wurde, Preslaw Werschowez in Eberts Stück Bretislaw und Jutta) und Väterrollen (Franz Welser in Philippine Welser von O. Redwitz). Die Anfänge von H.s Charakterschauspiel lassen sich in Rollen moralischer bzw. gesellschaftlicher Autoritäten in Wiener Märchen mit Gesang sehen (Bustorius in Der Bauer als Millionär, Hüter der Insel der Wahrheit Veritatius in Diamant des Geisterkönigs, beide F. Raimund). Als buckeliger Quasimodo in der dramatischen Transkription von Ch. Birch-Pfeiffer Der Astrologe und sein Knecht überzeugte er mit seiner Genauigkeit des körperlichen und psychologischen Ausdrucks.
Mit Feidlers Gesellschaft und als Prinzipal einer eigenen Gesellschaft wirkte H. ausschließlich in einem bestimmten Teil Böhmens. Er gehört so zu den typischen Vertretern des deutschen ambulanten Theaters lokalen Charakters.


Rollen

Gesellschaft von Josef Lutz, Karlsbad

Zwirn, ein Schneidergesell (J. N. Nestroy: Der böse Geist Lumpacivagabundus) – 1834. 

Feidlers Theatergesellschaft, Cheb

Hähnchen (L. Angely: Das Fest der Handwerker), Bustorius (F. Raimund: Der Bauer als Millionär oder Das Mädchen aus der Feenwelt), Veritatius (F. Raimund: Der Diamant des Geisterkönigs oder Die Insel der Wahrheit), Krokowyn/Krokovín (V. K. Klicpera: Die Glocke zu Elbogen oder Der treue Geist in der Wäldern von Laucin), Dobroslav (J. Franul v. Weissenthurn: Elisene, Prinzessin von Bulgarien), Marquis von Montalban (E. Bürger: Klara von Montalban oder Die Verbrecherin aus Kindesliebe, Ein Emir, genannt der Löwe von Kurdistan (J. W. Lembert nach W. Scott: König Richard Löwenherz in Palästina oder Englands Reichs-Panier, H.s Benefizveranstaltung), Coban Runge (J. L. Deinhardstein: Hanns Sachs, Schuster und Meistersänger zu Nürnberg), Preslaw Werschowetz, ein edler Böhme/Přeslav Vršovec, urozený Čech (K. E. Ebert: Břetislaw und Jutta oder Der Bund der Deutschen mit den Böhmen), Dessa Cassawa, ein Neger, Kapitän eines großen Raubschiffes (H. Springer: Domy, der amerikanische Affe oder Der Schiffbruch bei St. Domingo), Wulf, Leibknappe (C. F. van der Velde: Die kriegerischen Mädchen in Böhmen), Ritter Prokow, genannt der Wilde, Herr zu Waldeck und Kommarow (F. Weidmann: Die Burg Waldeck oder Die warnende Erscheinung im eisernen Gemache) – 1834; Graf Zdenko von Borotin (F. Grillparzer: Ahnfrau oder Der Untergang des Hauses Borotin), Belisar (E. Schenk: Belisar), [Leiter der Falschmünzers] (W. Vogel: Falschmünzer in Chrudimer Walde oder Das geraubte Schatzkästchen), Cardillac (Walter nach E. T. A. Hoffmann: Cardillac, der Goldschmied von Paris oder Der Diamantenraub), Stellarius (J. N. Nestroy: Der böse Geist Lumpacivagabundus oder Das liederliche Kleeblatt) – 1835; Robert Wildruck (W. Marsano nach W. Scott: Der Rosamundes Thurm oder Ritterliche Treue), Der König von Dännemark/Claudius (nach W. Shakespeare: Hamlet, Prinz von Dännemark), Kitt, Glaser (A. Bäuerle: Wien, Paris, London und Constantinopel oder Es geht überall gut, aber zu Hause ists am Besten), Ernst von Pappenheim (K. F. Weidmann: Erasmus Lueger, der tapfere Ritter Steuermarks oder Der Todtenzug um Mitternacht) – 1835; Phylas, ein alter Sclave der Mirina (Text: F. Holbein, Musik:. M. J. Renbe: Mirina, Königinn der Amazonen), Wilhelm Cecil, Baron von Burleigh, Großschatzmeister (F. Schiller: Maria Stuart) – 1836; Zanga (F. Grillparzer: Der Traum ein Leben), Heinrich (H. Cuno: Die Räuber auf Maria Kulm oder Die Kraft des Glaubens),  Zbihon/Zbihoň, ein Raubritter (V. K. Klicpera: Blaník – aufgeführt in deutscher Sprache unter dem Titel: Zdenko von Zasmuck, oder: Die Geister im Berge Blanik [Loketský zvon]), Talbot, Feldherr der Engländer, Bertrand, ein Landmann (F. Schiller: Die Jungfrau von Orleans) – 1837; Parlamentrat Desperieres (C. Blum nach Bayard: Die Kunst zu gefallen oder Der Vicomte von Letoriéres, zur Eröffnung des Theaters am 29. 1. 1859), Marchese Silvio d´Almagrie (G. M. Bärmann: Ritter und Zitherschlägerin oder Braut, Frau, Witwe in einer Stunde), Ladislaw, Graf von Rutowsky (K. G. Nieritz: Mazeppa, nach der Erzählung Alexander Menzikoff oder Die Gefahren des Reichthums), Baron von Zinnburg (E. Bauernfeld: Die Bekentnisse) – 1859; Pivot, Schreiber der Maire (Ch. Birch-Pfeiffer: Marguerite oder Die Macht des Zufalls), Hausknecht Knetschke (Text: L. Kalisch, Musik: T. Hauptner: Münchhausen, oder Er lügt sich durch die Welt), Apotheker zu Dessau (H. Hersch: Anne Liese), Quasimodo (Ch. Birch-Pfeiffer: Der Astrolog und seine Knecht), Don Alfonso, König von Kastilien (E. Raupach: Die Schule des Lebens), Franz Welser, Patrizier und Kaufherr in Augsburg (O. v. Redwitz: Philippine Welser oder Fürst und Patrizier), Lorenz, der Ortsrichter (S. H. Mosenthal: Deborah), Schlosser Puff (L. Angely: Das Fest der Handwerker), Hanns Mischler, ein reicher Milchmeter und Gärtner vom Lande (C. Juin, L. Flerx: Ein Florentiner Strohhut oder Fatalitäten am Verlobungstage) – 1860; Thomas, Bruder des alten Randhofers (T. Flamm, J. Wimmer: Der Teufel im Herzen), Erhard Forster, Herr von Neuhaus  (Christian G. in Eger: Eine Waffenthat der Eger im Jahre 1412 oder Die Gründung des Fahnenschwingens der Metzger und Tuchmacherzünfte in Eger) – 1861; Meister Steffen, Goldschmid in Nürnberg (J. L. Deihardstein: Hanns Sachs, Schuster und Meistersänger, in demselben Stück verkörperte H. 1834 die Rolle „Coban Runge“) – 1867.                   

Theatergesellschaft von A. Haas, Žatec

Oldenholm/Polonius (W. Shakespeare: Hamlet, Prinz von Dänemark) – 1868/1869.  

Quellen

NA Praha: PM 1871–1880, Kart. 1240, Sig. 8, 6, 8/2 [Anträge H.s auf Konzession und ihre Erteilung]. 

SOA Třeboň: Matrikelsammlung, Geburtsmatrikel Písek, N1801–1815 [H.s Geburt].

SOA Litoměřice: Matrikelsammlung, Ehematrikel, Sig_28_15_O_I-O_1843–1863_Děčín_094 [Heirat A. Haas und A. Feidler]; Sterbematrikel, Sig. L.170/23.Z. 1858–1878 Weipert [Ableben A. Haas´]; Sterbematrikel, Sig. L66/H.I.Z. 1833–1871. Kaden [Ableben J. A. Feidlers] 

SOA Plzeň: Matrikelsammlung, Sterbematrikel Žlutice 33 1829–1898 [Ableben A. Haas´, fehlerhaftes Datum 24. 11. 1879 als H.s Todesdatum], Sterbematrikel Eger–St. Mikuláš-136_0605-von 1865–1871 [Ableben L. Feidlers].

SOA Cheb: Fonds Nr. 1, Kart. 255, Fasz. Nr. 327; Ordner A 960 (A960/1); Fonds Nr. 1, Karton 253, Fasz. 327, Ordner Nr. A 957 (A957/1); Kart. č. 250, Fasz. 327, Ordner A 952/5 [alles zu den Vorstellungen von Feidlers Gesellschaft in Eger mit H.s schauspielerischer Beteiligung].

Literatur

Wiener Theaterzeitung (Wien) 21. 7. 1834 [Rezension zu H.s Rolle des Zwirn bei der Gesellschaft von J. Lutz]; Bohemia (Prag) 14. 5. 1868 [Aufführungsverbot für das Stück Der kleine Mathias]; Wiener Kirchenzeitung 16. 5. 1868 [Aufführungsverbot für das Stück Der kleine Mathias]; Deutscher Bühnen Almanach (Berlin) 1855, T. [2], S. 387–388; 1857, T. [2], S. 207–208; 1858, T. [2], S. 334–335; 1859, T. [2], S. 359–360; 1860, T. [2], S. 510–511; 1862, T. [2], S. 93–94; 1863, T. 2, S. 357–358; 1865, T. 2, S. 92–97, S. 349–350; 1866, T. 2, S. 105–112; 1867, T. 2, S. 84–91; 1868, T. 2, S. 78–86; 1869, T. 2, S. 84–91; 1870, T. 2, S. 90–97, S. 286–287; 1871, T. 2, S. 74–81, S. 94–95; 1872, T. 2, S. 66–75; 1873, T. 2, S. 76–83; 1874, T. 2, S. 37–38, S. 64–69; 1875, T. 2, S. 81–87, S. 415–416; Egerer Zeitung (Cheb) 9. 3. 1865 [Benefizveranstaltung A. Haas], 1. 3. 1866 [kurze Einschätzung von H.s schauspielerischer Leistung in Wehls Lustspiel Ein modernes Verhängnis], 11. 8. 1870 [Auftrag des Theaters Eger an H., damals in Ober Leutensdorf auf der Basis eines Beschlusses des Stadtkomitees, einschl. einer kurzen Einschätzung H.s als Schauspieler], 29. 12. 1870 [Vorstellung Mohr von Venedig], 5. 1. 1871 [Vorstellung Tochter des Südens, kurze Einschätzung des bisherigen Niveaus von H.s Ensemble und der Besucherzahlen], 12. 1. 1871 [Gastspiel der Sängerin Ch. Möllner], 9. 2. 1871, 2. 3. 1871 [Repertoire von H.s Gesellschaft]; A. John: Franzensbader Stadttheater. Festschrift zum 60-jährigen Jubiläum des Franzensbader Stadttheaters, Franzensbad 1928, S. 5–6; J. Hilmera: Činnost německých divadelních společností v českých provinciích 19. století [Die Tätigkeit der deutschen Theatergesellschaften in den böhmischen Provinzen des 19. Jahrhunderts], Praha 2006, DÚk, CD 307.             

Lebensereignisse

  • 8. 4. 1814: Geburt, Písek (CZ)
  • 24. 11. 1878: Tod, Vejprty (CZ)


Bildung: 2017

Autor: Martin Hanoušek