Just, Wilhelm

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Aus Theater Enzyklopädie
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Wilhelm Just
* 1802 ? Breslau / Wrocław
17.7. 1859 Wien
Schauspieler, Regisseur, Autor und Bearbeiter von Theatertexten

Debütierte 1830 in Mannheim. Wurde durch das Vaudeville bekannt, wo Paganini als Violinist auftrat (H. Laube: Nicolo Zaganini, der groβe Virtuos). 1842 von Direktor Stöger ans Neue Theater in der Růžová in Prag als Regisseur tschechischer Vorstellungen geholt (zusammen mit Jiří Josef Kolár und Jan Nepomuk Štěpánek). Obwohl er kein Tschechisch konnte, wofür er kritisiert wurde, konnte er das szenische Niveau der Vorstellungen anheben. Als Schauspieler trat er in Gastspielen im deutschen Schauspiel des Ständetheaters auf. 1850 – 1857 Inspizient der Komparsen beim Hofschauspiel in Wien.

Aufgrund von Wurzbachs Angaben kann man voraussetzen, dass J. aus einer Theaterfamilie stammte, deren Gründer Carl Friedrich J. war, Souffleur und Inspizient in Breslau, später in Berlin. Zur Familie gehörte auch Wilhelms Bruder, der Sänger Carl J. (*1808 Breslau, †1861 Wien), der über ein Vierteljahrhundert an der Wiener Hofoper gewirkt hat (1836–60).

Die erste Spur von J.s schauspielerischer Aktivität führt zu seinem Wirken als Gast am Theater in Mannheim 1830 (damals war er Ensemblemitglied in Breslau). Dass er danach ein bekannter Schauspieler wurde, hatte er Heinrich Laube zu verdanken, der für ihn ein Stück über den Geiger Paganini schrieb (Nicolo Zaganini, der große Virtuos). Mit dieser Rolle reiste J. durch Österreich und Deutschland und ahmte Paganinis virtuoses Geigenspiel nach. 1832–1833 war er wahrscheinlich in Berlin engagiert, gastierte aber in Pest (28. 8. – 22. 9. 1832, 11. 12. 1932 – 1. 5. 1833, 16. 7. – 29. 7. 1833), wohin er einige Berliner Komödien mitbrachte (die auf unterschiedliche Resonanz stießen). Bald begann J. mit der Bearbeitung fremder Texte für seine Auftritte als Schauspieler. Für die Folgejahre sind seine Wirkungsstätten unbekannt. In der Saison 1837/38 war er offenbar Regisseur am Theater in Ofen (Buda, wo seine Bearbeitung von A. C. Vogels Stück Die Räuber im Adlerthal gespielt wurde). Von Ofen aus ging er zur Wiener Schauspieltruppe des Direktors Franz Pokorny (1839–1842), die im Theater in der Josefstadt spielte. Hier wurde für ihn ein einaktiges Verwandlungsstück Künstlerlaune unter dem Titel Einmal 1 ist 8 geschrieben, in dem er nacheinander neun Rollen spielte. In Wien lernte er den Direktor Johann August Stöger kennen, der ab 1834 das Ständetheater in Prag gepachtet hatte. Stöger engagierte ihn zur Jahreswende 1842/43 für seine neu eröffnete Prager Bühne Neues Theater in der Rosengasse [Nové divadlo v Růžové ulici]. Noch Mitte des Jahres 1844 wirkte J. in Prag, doch der zum 1. 1. 1845 herausgegebene Theateralmanach führt ihn bereits unter Stögers ehemaligen Ensemblemitgliedern an.

J. kehrte nach Wien zurück. Das dortige Blatt Der Humorist kündigte am 9. 3. 1848 die Gründung von J.s Deklamationsschule an, in der man eine Schauspiel-, Musik- und Regieausbildung absolvieren könne. Die revolutionären Ereignisse führten zur Auflösung einiger Wiener Theatergesellschaften (Pokornys Gesellschaft ging am 23. 6. 1848 ein). J. wurde Mitglied eines Ausschusses zur Errichtung einer neuen Arena in Hernals (Wien), die am 23. 7. 1848 eröffnet und von J. nach dem Aktionärsprinzip betrieben wurde. Hier erhielten die entlassenen Schauspieler des Theaters in der Josefstadt eine Anstellung. Am 1. 6. 1849 kaufte Direktor Pokorny das Unternehmen auf. 

1850–57 war J. Komparseninspizient am Hofburgtheater in Wien. Zu seinen Pflichten gehörte es, Massenszenen zu entwerfen und sie mit den Statisten einzuüben (Aufmärsche bzw. Aufzüge, Volksaufläufe oder Zusammenrottungen, Sitzungen größerer Gremien, Schlachten), gelegentlich auch Auftritte mit Tieren sowie weitere komplexe und komplizierte Ensemble-Szenen. In dieser Funktion gewährleistete J. eine hohe Qualität der Hoftheater-Vorstellungen.

Das Prager Neue Theater in der Rosengasse wurde am 28. 9. 1842 eröffnet. Es verfügte über mehr als dreißig qualitativ hochwertige Dekorationen, die von Wiener Bühnenbildnern für den Direktor Stöger angefertigt worden waren, sowie über neue Beleuchtungs- und Flugtechnik. Stöger betrieb dieses Theater neben dem Ständetheater als Privatbühne. Dafür sollte er laut Anordnung der Theaterkommission des Landesausschusses ein eigenes Ensemble haben, aber er setzte die Angestellten vom Ständetheater auch für seine Privataufführungen ein. J. war als Regisseur des Neuen Theaters in der Rosengasse eingestellt worden, so dass sich seine Verpflichtungen und Befugnisse nicht auf das Ständetheater erstreckten; trotzdem ist er auch dort mehrmals als Schauspieler aufgetreten. Seine Hauptaufgabe bestand darin, sich vor allem um die tschechischen Vorstellungen, die hauptsächlich in der Rosengasse stattfinden sollten, zu kümmern, und deren attraktive Ausstattung zu gewährleisten. Als Regisseur teilte sich J. die Verantwortung um die tschechischen Vorstellungen mit Jiří Josef Kolár und Jan Nepomuk Štěpánek. Er konzentrierte sich vorrangig auf Ausstattungsstücke und Lustspiele. Sein Anteil an der Regiearbeit lässt sich nicht genau bestimmen, weil Regisseure und Arrangeure weder auf Plakaten angegeben noch in den Kritiken erwähnt wurden.

Ein gravierendes Problem bestand in J.s Unkenntnis der tschechischen Sprache. Er verständigte sich zwar mit den tschechischen Ensemblemitgliedern, die alle deutsch konnten, war jedoch außerstande, dem Redefluss der Schauspieler auf der Bühne zu folgen. Insbesondere das sprachliche Niveau der gebürtigen Deutschen, die wegen des Mangels an tschechischem Personal bei den tschechischen Vorstellungen aushalfen, konnte er nicht beurteilen. Infolge von J.s Sprachbarrieren kam es sogar zu einem häufig kommentierten Zwischenfall mit dem Publikum bei der Aufführung von Klicperas Stück Soběslav a Bedřich (Sobieslaw und Friedrich, 30. 5. 1843). Nachdem J. eine Besetzungsänderung auf deutsch angekündigt hatte, forderten die Zuschauer lautstark eine Ansage in tschechischer Sprache. Trotz J.s Unkenntnis des Tschechischen wuchs die Verantwortung der tschechischen Übersetzer für die Textübertragungen, doch nicht immer zur Zufriedenheit der Kritiker (z. B. strich J. J. Kolár im Text der Oper Fra Diavolo die Mehrzahl der Rezitative und gesprochenen Passagen, weil er nicht allen tschechischen Sängern die nötigen deklamatorischen Fähigkeiten zutraute).

Den bisher verfügbaren Informationen zufolge bereitete J. die Premiere von Klicperas Schauspiel Poklad opatovický [Der Schatz von Opatov] vor, inszenierte einige ältere tschechische Arbeiten neu und führte Stücke des Wiener Unterhaltungsrepertoires in neuen tschechischen Übersetzungen sowie Opern in tschechischer Sprache auf. Zur Zufriedenheit des Publikums und der Kritik erwies sich J. als erfahrener und einfallsreicher Arrangeur von Dekorationen, Tänzen und wirkungsvollen Szenen. Er stattete die Schauspiele zusätzlich mit Balletteinlagen, lebenden Pferden, Militärtrompetergruppen usw. aus. J. führte das damals erfolgreichste Ausstattungsstück in deutscher und tschechischer Version auf (Told – Titl: Der Zauberschleier oder Maler, Fee und Wirtin / Čarovný závoj aneb Malíř, víla a hospodská, deutsch 16. 12. 1842, tschechisch 28. 9. 1843) und bereitete auch die Prager deutsche Premiere des überaus erfolgreichen romantischen Märchens von Karl Haffner Der verkaufte Schlaf vor (deutsch 25. 11. 1843), in dem er die Hauptrolle als Bankier Nathaleon spielte. In Tolds Zauberposse Wastl oder Die böhmischen Amazonen (17. 3. 1843) setzte J. die ideenreiche Lokaldekoration "Prag und die Moldau im Mondlicht" sehr wirkungsvoll ein und integrierte ein bekanntes Volkslied aus Böhmen in die Handlung. Seine Spezialität war die Inszenierung von Tableaux, von lebenden Bildern nach Sujets aus der Mythologie, aus dem Leben berühmter Persönlichkeiten oder nach Skulpturen. Einige dieser Bilder waren nicht statisch, sondern beweglich. J. platzierte seine Tableaux zwischen die Akte der tschechischen und deutschen Vorstellungen oder als eigenständige Nummern eines Abendprogramms.

Seine schauspielerische Veranlagung und seine bekannten Rollen zeigte J. auch in Prag. Er nutzte seine Begabung und Fähigkeit auf dem Gebiet der Nachahmung zur sorgfältigen Ausarbeitung seiner Bühnenfiguren bis in kleinste Details. In Prag debütierte er am 3. 3. 1843 an einem Abend mit zwei Stücken: In der Posse 1mal 1 ist 8 spielte er mehrere Figuren in wechselnder Verkleidung, und in seiner eigenen Bearbeitung von Angelys Stück Das Fest der Handwerker gab er mit ausgeprägtem Berliner Dialekt die Rolle des Poliers Kluck, bereits bekannt von den Vorstellungen in Berlin und Pest 1832. Im November 1843 verkörperte er die Titelfigur in dem von ihm verfassten Schauspiel Friedrich der Grosse und der alte Husar.

J.s Wirken im Neuen Theater in der Rosengasse war eher eine Episode seiner Laufbahn, wobei die Unkenntnis der tschechischen Sprache seine Möglichkeiten einschränkte. Ungeachtet dessen war er der erste Regisseur, der sich verdienstvoll darum bemüht hatte, die von den damaligen Wiener Bühnen bekannten künstlerischen Effekte und reichen szenischen Lösungen auch im tschechischen Theater zur Geltung zu bringen.


Theatralia

L. Angely: Das Fest der Handwerker, Posse, 2 Akte, J.s Bearbeitung wurde in Berlin und 1832 in Pest und wahrscheinlich auch in Prag am 18. 9. 1832 aufgeführt, wo der Berliner Schauspieler Börne gastierte. Eine weitere, ebenfalls von J. stammende Bearbeitung dieses Stückes als Das Fest der Arbeiter wurde von ihm zur Eröffnung der Arena in Hernals in Wien am 23. 7. 1848 inszeniert. – Tschechische Aufführungen dieses Stückes erfolgten in den Übersetzungen von J. N. Štěpánek (Kvas řemeslníků, 17. 4. 1842) und J. K. Tyl (Řemeslnická merenda, 28. 9. 1849); ob aus dem Original oder aus J.s Bearbeitungen übersetzt wurde, ist nicht bekannt.

L. W. Both [= Schneider Louis]: Alessandro Massaroni, der römische Bandit, Schauspiel, 3 Akte, J.s Bearbeitung wurde 1837 in Ofen aufgeführt.

J.s eigenes Schauspiel:

Ein Tag aus dem Leben Friedrich des Grossen, Schauspiel, 1 Akt, 7. 8. 1837 Ofen; in Prag als Friedrich der Grosse und der alte Husar, Anekdote in 3 Akten, 8. 11. 1843 Neues Theater in der Rosengasse.

Regie und Auftritte als Schauspieler

Tschechisches Theater: 17. 1. 1843 Margarethe Carl (bearb.): Blázinec v Dijonu aneb Šílenost a zločin [Das Irrenhaus zu Dijon], Schauspiel, 3 Akte, übs. von J. N. Štěpánek, Regie (Neueinstudierung, erstmals in Prag 1835). – 2. 2. 1843 W. Vogel: Hodina s půlnoci aneb Pomsta lesního ducha, großes melodramatisches Schauspiel mit Chören und Tänzen, 3 Akte, übs. von J. Pečírka (EA in Prag). – 9. 2. 1843 V. K. Klicpera: Poklad opatovický [Der Schatz von Opatov], Schauspiel, 3 Akte (UA). – 16. und 19. 2. 1843 V. K. Klicpera: Rod svojanovský aneb Ztečení domu otcovského, Trauerspiel, 4 Akte (gespielt an zwei Abenden), Neuinszenierung (erstmals 1832). – 2. 3. 1843 I. F. Castelli: Dva přátelé a jediný kabát, Posse, 1 Akt, übs. von J. Procházka (Neueinstudierung, erstmals 1838); S. K. Macháček: Ženichové [Die Freier], Posse, 1 Akt (Neueinstudierung, erstmals 1824); Tableaux: Charon na břehu Acheronu přijímá do lodi duši provázenou Merkurem [Charon am Ufer des Acheron nimmt die von Merkur geleiteten Seelen auf das Fährboot auf]; Herkules ve smrtelném zápase s Antäem, obrovským Neptunovým synem [Herkules im Todeskampf mit Antäus, dem gewaltigen Sohne Neptuns]. – 7. 3. 1843 J.-F. A. Bayard: Nalezenec [Der Findling, original: Le Gamin de Paris], Lustspiel, 2 Akte, übs. von J. K. Tyl, Neuinszenierung (erstmals 1838); J. N. Štěpánek: Hastroš [Die Vogelscheuche], Posse, 1 Akt, Neuinszenierung (Ersteinstudierung 1826); Tableaux: Skulpturenszenen: Eumenida [Eumenide, Erinnye], Herkules und Laokoon s se svými syny zardoušenými hady [Laokoon mit seinen von den Schlangen erwürgten Söhnen]. – 12. 3. 1843 Čím strakatěji, tím lépe [Je bunter, desto besser], großes Potpourri, zusammengestellt von J.: D. F. Auber: Korunní drahokamy [Die Krondiamanten, original: Les diamants de la couronne], Vorspiel; Tänze; Tableaux: Hektor,mramorové skupení dle Tornwalda [Hektor, Mamorgruppe nach Tornwald]; Smrt Sokratesova, mramorové skupení z díly sochařské [Der Tod des Sokrates, Mamorgruppe aus dem bildhauerischen Schaffen]; J. Procházka: Ouvertüre; Tableau: Mozartův pomník v Solnohradě [Mozart-Denkmal in Salzburg]; W. Ernst: Karneval benátský [Venezianischer Karneval], Vorspiel. – 7. 5. 1843 D. F. Auber: Němá z Portici [Die Stumme von Portici, original: La Muette de Portici], Oper, 5 Akte, Libr. E. Scribe, übs. von J. K. Chmelenský, Neuinszenierung (erstmals 1837). – 21. 5. 1843 L. Spohr:Faust, romant. Oper, 2 Akte, Libr. J. C. Bernard, übs. von S. K. Macháček, Neuinszenierung (erstmals 1833). – 30. 5. 1843 V. K. Klicpera - J. K. Tyl: Soběslav a Bedřich aneb boj o knížecí korunu [Sobieslaw und Friedrich oder Der Kampf um die Herzogskrone], historisches Schauspiel, 5 Akte, Neuinszenierung (erstmals 1839). – 3. 9. 1843 D. F. Auber: Fra Diavolo, Oper, 3 Akte, Libr. E. Scribe, übs. v. J. J. Kolár. – 12. 5. 1844 im Ständetheater. F. J. Holzapfel: Lisardo s ohnivou hlavou [Lisardo mit dem Feuerkopf], romantisches melodramatisches Schauspiel, 2 Akte, übs. von J. Kaška-Zbraslavský, Regie und Benefiz.

Ermittelte deutsche Vorstellungen:

3. 3. 1843 Anonym: 1mal 1 ist 8, Posse, 1 Akt, Regie und einige Rollen; L. Angely - W. Just: Das Fest der Handwerker, Lustspiel, 3 Akte, Regie und Rolle als Polier Kluck. – 7. 3. 1843 F. X. Told - A. E. Titl: Wastl oder Die böhmischen Amazonen, Posse mit Gesang und Tanz, 3 Akte, Regie und unbekannte Rolle. – 8. 4. 1843 [Anon.:]: Mitten in der Nacht, Posse, 1 Akt, Regie und Rolle als Hagestolz; F. Ochsenheimer: Geld regiert die Welt oder Die Brautschau, Lustspiel, 1 Akt. – 24. 5. 1843 F. Blum - C. Binder: Die Tochter des Räubers, Melodram, 5 Akte, Regie und Rolle als Derby. – 9. 6. 1843 F. Rosenau: Die Hintertreppe oder Die Gunst der Kleinen, Regie und Rolle als Peregrin. – 8. 11. 1843 W. Just: Friedrich der Grosse und der alte Husar, Regie und Rolle als Friedrich der Große. – 25. 11. 1843 K. Haffner: Der verkaufte Schlaf, Zauberstück, 5 Akte, Regie und Rolle als Bankier Nathaleon. – 27. 3. 1844 J. P. Soliè – F. B. Hoffmann: Das Geheimnis, Singspiel, 1 Akt, Regie und Rolle als Hofrat.

Quellen

Národní archiv, Policejní ředitelství I [Nationalarchiv, Polizeidirektion I], Konskription, Karton 241, Abbildung 518, hier Geburtsangabe Breslau 1802.

Periodika

Almanach für Freunde der Schauspielkunst auf das Jahr1836 [Ausgabe. 1. 1. 1837], S. 233–34, 249–250; 1837, S. 319, 385; 1839, S. 252, 403, 405, 407; 1842, S. 125, 414; 1843, S. 230, 236; 1844, S. 461. – Almanach des königlich ständischen Theaters zu Prag zum neuen Jahre 1845, S. 12

Bohemia 1843: 21. 2. [Rod svojanovský], 5. 3. [Hostina s půlnoci, deutsche Vorstellung: [1 mal 1 ist 8, Das Fest der Handwerker], 7. 4. [Wastl], 11. 4. [Mitten in der Nacht] 26. 5. [Die Tochter des Räubers], 11. 6. [Die Hintertreppe], 10. 11. [Friedrich der Grosse], 28. 11. und 1. 12 [Der verkaufte Schlaf]; 1844: 29. 3. [Das Geheimnis]. – Česká včela 1842: 15. 11. [Über die Zustände im Stögerschen Theater]; 1843: 17. 1. , 2. 2. , 28. 2. [Blázinec v Dijonu], 7. 3. [Hodina s půlnoci], 14. 3. [Rod svojanovský], 4. 4. [Dva přátelé, Ženichové, Nalezenec, Hastroš, Lebende Bilder], 11. 4. [Čím strakatěji], 16. 6. [Faust], 23. 6. [Soběslav]. – Der Humorist [Wien] 9. 3. 1848, S. 4, Wiener Tags-Courier)

Literatur

O. Teuber: Geschichte des Prager Theaters, III, 1888, S. 307, 318

J. Vondráček: Dějiny českého divadla. Doba předbřeznová 1824–1844 [Geschichte des tschechischen Theaters. Zeit des Vormärz 1824–1846], Prag 1957, S. 304, 321, 323, 329–30, 339

A. Bauer: Das Theater in der Josefstadt zu Wien, Wien–München 1957, S. 98, 101

W. Binal: Deutschsprachiges Theater in Budapest, Wien 1972, Edition Theatergeschichte Österreichs, Bd. 10, S. 158

G. Marinelli-König: Die böhmischen Länder in der Wiener Zeitschriften des Vormärz, 1805–1848, I, Wien, Verlag der Österrichischen Akademie der Wissenschaften  2011, S. 410

Ulrich, Wurzbach; Fambach (S. 492), Laiske

Lebensereignisse

  • 1802 ?: Geburt, Breslau / Wrocław
  • 17.7. 1859: Tod, Wien


Bildung: 20.06.2014

Autor: Jitka Ludvová