König, Carl

zum Anfang...
Aus Theater Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Carl König
* 1825 ? Wien
26.5. 1893 Carlsbad / Karlovy Vary
Schauspieler, Sänger, Regisseur, Theaterdirektor

Seine vorherige Karriere ist nicht bekannt. 1856 wurde er von Direktor Friedrich Blum in Olmütz im Rollenfach komische Gesangsrollen engagiert, später hatte er die Funktion des Sekretärs des Theaters inne und wurde 1861 dessen Direktor. Er ließ das Theater rekonstruieren und engagierte ein neues Ensemble. Er widmete sich erfolgreich der Opernregie (Mosethal: Deborah, Wagner: Der fliegende Holländer) und führte auch leichtere komische Genres und Vorstellungen in tschechischer Sprache auf. 1867 – 1868 leitete er das Stadttheater in Karlsbad, wo er vor allem Opern zur Aufführung brachte. 1869 Direktor des deutschen Theaters in Lemberg. Aufgrund von Schulden floh er jedoch aus Lemberg und ließ sich in Karlsbad nieder.

Auch Karl geschrieben, mit bürgerlichem Namen Krayll, Krail, in Matriken auch Král. Sohn eines Verkäufers. Über seine Ausbildung ist nichts bekannt. Er hat sich am 1.10.1856 in Olomouc polizeilich gemeldet, wohin er direkt aus Lvov / Lemberg gekommen ist. Angesichts seines weit verbreiteten Familiennamens, der in Theaterjahrbüchern fast immer ohne Vornamen angegeben wurde, lässt sich nicht klären, wo er in den vorgegangenen Jahren tätig war. Am 11.8.1857 heiratete er in Olomouc als „Carl Krayll, genannt König“ mit 32 Jahren die 18-jährige Franziska Sachsová, Tochter des verstorbenen Souffleurs Gustav Sachs, die später einen wesentlichen Einfluss auf seine Tätigkeit hatte. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor: Maria Karolina Franciska (1860), Johanna Augusta (1861-1862), Karl Franz Gustav (1863) und Josefa Franziska Maria (1867).

1856 engagierte ihn der Olmützer Theaterdirektor Friedrich Blum für die erste komische Rolle, manchmal konkreter betitelt als „erste komische Gesangsrolle“. Er debütierte am 1.10.1856 als Ferdinand Raimund im gleichnamigen Stück von Karl Elmar. Er trat oft in Nestroypossen auf, in Lebensbildern/obrazech ze života von Anton Langer, in Parodien auf berühmte Werke sowie in Frauen- oder Kinderrollen. In klassischen Werken zeigte er sich selten, den Durchbruch schaffte er aber in einer kleinen Rolle in einer komischen Oper (Pankratius / Lortzing: Der Wildschütz). Kritiker schrieben kurz und nicht immer positiv über ihn. K. schreibt in seinen Memoiren (siehe Quellen), dass - Direktor Blum ihn in der Saison 1858/59 um eine Zusammenarbeit in der administrativen Leitung des Olomützer Theaters gebeten habe, zu dieser Zeit weilte er an seiner zweiten Wirkungsstätte Krakau (in diesem Theater gab es in der Saison 1855/56 einen „Sekretär, Bibliothekar und Buchhalter“ namens König). In der Zeit des Olmützer Direktors Karl Haag (1859-62) übernahm K. neben der Rolle als Schauspieler auch die Funktion als Theatersekretär ab der Saison 1860/61 bis er selbst Direktor wurde. 1858/59 taucht er erstmals auch als Regisseur auf. 

In der Saison 1859/60 fehlt K. in der Liste des Olmützer Theaters. Einträge über die Geburt seiner zwei Kinder vom August 1860 und Dezember 1861 belegen, dass er zu dieser Zeit als Registrator in der Olmützer Staatsanwaltschaft tätig war. Im März 1862, als seine Tochter Johanna Augusta starb, ist er nicht mehr unter dieser Funktion vermerkt, unter den Mitgliedern des Theaters als Sekretär befindet er sich am Anfang der Saison 1860/61 wieder. Es lässt sich nicht sagen, warum und wann genau es zu diesen Ereignissen in seinem Berufsleben kam, möglicherweise war K. bis 31.12.1861 vertraglich an die Staatsanwaltschaft gebunden, als er bereits im Theater arbeitete.

Am 30.6.1862 unterschrieb K. mit der Stadt Olomouc einen Mietvertrag für das Theater auf sechs Jahre für eine jährliche Miete in der Höhe von 500 zl. Die Saison dauerte von September bis Mai (bis Ostern). Er ließ nicht nur die Bühne, Vorhänge und Dekoration renovieren und ausstatten, auch den gesamten Raum als Ausdruck seiner Dankbarkeit der Stadt gegenüber, die diese Renovierung auch teilweise finanzierte. Die Renovierung leitete der Wiener Künstler und Bühnenbildner Heinrich Lehmann. Im Mai 1863 begibt sich K. nach Prostějov, wo sein Ensemble bis September auftrat.

Bis auf Ausnahmen engagierte K. ein neues Ensemble, das er schrittweise durch Schauspieler und Sänger aus deutschen Theatern der Monarchie ergänzte, ausnahmsweise sogar aus München und Leipzig. Von den älteren Mitgliedern arbeitete mit ihm fünf Saisonen noch Ludwig Renner zusammen, die erste Besetzung des Intriganten und von Charakterrollen (früher Theater an der Wien). Die Frauen hörten mehrheitlich nach einer Saison auf, länger blieb z.B. L. Vanini, die erste Besetzung der sentimentalen und jugendlichen Liebhaberin (1863-65). Terezie Ledererová, 1863/64 lokale Sängerin und Schauspielerin in Possen und Komödien, bald Darstellerin jiných partií in Opern und erste Operettensängerin, setzte sich in diesem aufstrebenden Genre gut durch (u.a. Eurydike, Offenbach: Orpheus in der Unterwelt). Nach der ersten Saison ging sie nach Prag zum Opernensemble des Interimstheaters K. behielt sich die Regie in allen Bereichen vor, besonders in der Oper. Regisseur für Schauspiel (und Schauspieler)  war Louis Wollrae, der mit seiner Frau Minna 1863 begann und nach einer dreijährigen Pause 1867/68 zurückkehrte. Bei Possen und Operetten führte Carl Arthur aus Graz (1862) Regie, der mehrere Saisonen bei K. blieb.

Die erste Saison in Olomütz wurde mit Mosenthals Deborah eröffnet. Bereits in seinem Vertrag verpflichtete sich K. dazu Wagners Tannhäuser zu inszenieren, wozu bereits am 30.12.1862 unter Direktorregie kam, der angeblich auch die Anerkennung des Autors galt. Zum ersten Mal führte er u.a. eine weitere Wagneroper (Der fliegende Holländer), Verdi (La Traviata) und Gounod (Margarethe-Faust) auf.

Den wichtigsten Teil des dramatischen Repertoirs in Olomouc bildeten lange Zeit wenig anspruchsvolle Werke, die der Unterhaltung dienten, ferner sentimentale Stücke (J.N. Nestroy bildete den größeren Teil dieses Repertoirs, ferner Ch. Birch-Pfeifferová, R. Benedix, F. Raimund, K. Haffner, K. Elmar, S. Schlesinger, A. Langer, O. F. Berg, K. A. Görner, A. Förster, A. Bergen, E. Mauthner, A. Bittner, A. Berla, H. Pohl, C. von Holtei, E. Raupach mit der jährlichen Allerseelengeschichte Müller und sein Kind). In der Olmützer Dramaturgie dieser sechs Jahre sind dennoch auch A. W. Iffland, A. Kotzebue, C. F. Gutzkow, H. von Kleist (mit dem jährlichen Käthchen von Heilbronn), S. H. Mosenthal (Deborah, Der Sonnenwendhof). Die Vorstellung begann bis auf Ausnahmen um 7 Uhr abends und bestand aus zwei, drei oder seltener vier Einaktern, wobei eines der Stücke eine Operette war (Suppé, Offenbach, deren Einakter sich häufig bewährten). Selten wurden französische Autoren gezeigt (E. Scribe, Adrienne Lecouvreur, Das Glas Wasser) oder V. Sardou (Ein Schuld eines Mannes, Die braven Landleute, Die alten Junggesellen)

An der Klassik hatte das Publikum kein Interesse. Nur Shakespeares Ein Sommernachtstraum mit Musik von Mendelssohn schaffte es als Benefizvorstellung am 28.10.1865, aber das Publikum verließ teilweise das Theater, obwohl die Inszenierung und die Mehrheit der schauspielerischen Leistungen von der Kritik in Die Neue Zeit allgemein gelobt wurden. Das einzige Werk von Molière in der Ära von K. war die Komödie Der Geizige (1864 beim Besuch des Wieners Josef Lewinsky). Goethes Faust wählte am 14.1.1865 der beneficiant Kraft aus, aber laut Kritik erfüllten die Schauspieler nicht die Voraussetzungen für die anspruchsvolle Arbeit. Realisiert wurde eine Vorstellung von Goethes Egmont mit Beethovens Musik. Am öftesten wurde Schiller gespielt (viermal Kabale und Liebe, Don Carlos am 11.11.1864 als Erfolg der gastierenden Anna Wolterová mit wenig Besuch, Die Räuber mit dem gastierenden Lewinsky am 15.11.1864, einmal Maria Stuart, Wallersteins Lager, Wilhelm Tell, zweimal Die Jungfrau von Orléans).

Ein besonderes Kapitel in Ks. Tätigkeit als Direktor sind die tschechischen Theatervorstellungen, welche vor seiner Zeit zehn Jahre lang nicht aufgeführt wurden. Im Februar 1864 erscheinen Plakate am Sonntagnachmittag auf Tschechisch (u.a. Nerudas Prodaná láska, am 13.3.1864 Český dobrovolník a francouzská selka nach der Vorlage von L. Schneider). Die tschechischen Stücke begannen um halb vier oder vier Uhr und hatten eine ähnliche Struktur wie die deutschen Abende: Es gab normalerweise zwei bis drei Einakter und die tschechischen Übersetzungen von Lustspielen und Possen (z.B. der Einakter Černý Petr/Schwarzer Peter von Putlitz, Vychovatel v nesnázi von Görner Ende Oktober 1864 und 1865 das Stück Mlynář a jeho dítě/Der Müller und sein Kind von Raupach). Im Januar 1868 vermietete K. das Theater an Sonntagnachmittagen an die tschechische Gemeinschaft von Anna Šanderová, die auch einige Monate in Prostějov spielte. In Olomouc traten daher zum ersten Mal professionelle tschechischsprachige Schauspieler auf. Gespielt wurde J. J. Kolár (Magelona), Mikovec (Smrt Václava III., posledního Přemyslovce aneb Záhubný kvas v Olomouci), Jeřábek (Cesty veřejného mínění), Klicpera (Jan za chrta dán), vor allem Tyl als wichtigster Autor des Olmützer Gastzyklus, der sechs der zwölf Abende gefüllt hat (Strakonický dudák, Lesní panna mit der Musik von František Škroupa, Jiříkovo vidění, Paličova dcera, Pražský flamendr). An Übersetzungen zeigte man G. Morländer (Mlýn na ženy) und V. Sardou (Mnoho přátel naše škoda).

Am 1.9.1866, also fass am Ende der Badesaison nach dem Zusammenbruch des dortigen Direktors Fröhlich, unterschrieb K. einen Mietvertrag mit dem städtischen Theater in Karlovy Vary/Karlsbad, was seine zweite Bühne werden sollte. Er schloss es allerdings sofort im September, weil die Situation in Olomouc seine Anwesenheit erforderte. Nach Karlovy Vary kehrte er dann im Mai 1867 für die Sommersaison zurück und versprach auch Musikbetrieb aufzunehmen. Er begann am 1.5.1867 mit dem Stück Wildfeuer von Halm, zeigte dann aber im Laufe des Sommers viele Opern mit bedeutenden Gästen. Er lud tschechische Solisten mit dem Kapellmeister Adolf Čech aus dem Prozatímní divadlo  ein. Nach dem erfolgreichen Sommer ließ die Stadt auf eigene Kosten den Vorhang, verschiedene Dekorationen und die Seitenflügel renovieren. Am 27.9.1867 wurde das Theater für die nächste Badesaison an K. vermietet, aber bereits im Januar 1868 gab er bekannt, dass er es nicht übernimmt, weil er an das Theater in Lvov/Lemberg geht.

Das deutsche Theater in Lvov / Lemberg war nach der Tätigkeit des Direktors Friedrich Blum in einer tristen Situation. Obwohl die polnische Öffentlichkeit versuchte, die deutsche Szene zu verdrängen und das Theater noch dringender staatliche Subventionen brauchte, stimmte K. der niedrigen Förderung durch die Stadt zu und vertraute auf sein Opernensemble. In Lvov/Lemberg zeigte sich wahrscheinlich am deutlichsten seine unternehmerische Unfähigkeit. Der noble und gesellige K. bewältigte mit diesen Eigenschaften offensichtlich Probleme, wie nicht eingehaltene Verträge, unbezahlte Schulden und andere unternehmerische Schwächen, die ihn die ganze Zeit begleitet haben, aber nicht so deutlich zu Tage getreten sind. In Lvov/Lemberg vernachlässigte K. völlig den Normalbetrieb, zahlte den Angestellten keine Gage und verließ sich auf die Erlöse aus erhöhten Eintrittspreisen für berühmte Gäste (60 Personen in einer Saison). Die Angestellten erstatteten Strafanzeige, riefen zum Ungehorsam auf und traten zum Geburtstag des Kaisers am 17.8.1869 nicht auf. Zwei Tage später löste die Stadtverwaltung den Vertrag mit K. auf. Vor der Gerichtsverhandlung flüchtete K. aus Lvov/Lemberg, konnte aber nicht mehr als Direktor tätig werden.

Nachrichten über seinen Tod in der Karlsbader Presse berichten, dass K. nach seinem Abgang in Lvov/Lemberg noch einige erfolglose Versuche unternahm, einen Posten als Direktor zu bekommen, dann aber ein Schauspielengagement annahm und sich schließlich als Souffleur in Provinztheatern verdingte. Später erinnerte er sich an die zahlreichen Freundschaften, die er in seiner erfolgreichen Zeit in Karlovy Vary/Karlsbad geschlossen hatte, kehrte zurück (Zeitpunkt unbekannt) und seine Freunde halfen ihm mit viel Einsatz erfolgreich eine neue Existenz aufzubauen. Er wurde Zeitungsreporter in der lokalen und überregionalen Presse. Er schrieb und veröffentlichte gelegentlich kürzere Texte und Geschichten des Karlsbader Theaters. Er wurde im Allgemeinen „der alte König“ genannt, so wie auch alle Nachrichten über sein Scheiden aus der Welt betitelt sind. Trotz der bewegten Vergangenheit und nach Jahren im Kampf um die Existenz konnte er sich seine warmherzige Erzählweise bewahren.


Texte

Zwölf Jahre am Theater in Olmütz, Olmützer Zwischenact, leden 1868

Theatralische Schnurren, Erlebtes und Gesammeltes in zwangsloser Reihenfolge, Karlsbad 1888

Geschichte des Stadt-Theaters in Karlsbad von seiner Entstehung 1788 bis zur Demolirung desselben 1884, Karlsbad, s.d.

Gedenkschrift zur Feier der Enthüllung des vom k. k. priv. Karlsbader Schützen-Corps im Monate Oktober 1890 errichteten Hochberger Denkmales, Karlsbad, s.d.

Quellen

Zemský archiv v Opavě, pobočka Olomouc: Sbírka matrik, matriky řím. kat. farnosti u sv. Mořice v Olomouci; oddací matrika a matrika narozených: zde je uveden jeho otec Franz Krayl[l] 1856 jako obchodní příručí, naposledy 1867 jako pensionovaný policejní ředitel, stále ve Vídni. – Tamtéž, Státní zastupitelství Olomouc 1850–1923. – Moravský zemský archiv v Brně, C 7, Vrchní státní zastupitelství Brno 1850–1949. – Státní okresní archiv Olomouc, Archiv města Olomouce, Registratura hospodářská 1786-1873, sg. VI/XI, inv. č. 546. – Státní oblastní archiv v Plzni, Sbírka matrik, úmrtní matrika řím. kat. farnosti v Karlových Varech.

Periodika

Die Neue Zeit, Olomouc, deník, 1862–68, 7. 9. 1862 o úpravě divadelního sálu. –

Karlsbader Volkszeitung, 9. Jg., Nr. 20, 3. 6. 1893. – Karlsbader Badeblatt, XVI. Jg., Nr. 24, 27. 5. 1893. – Karlsbader Wochenblatt, XXXIII. Jg. Nr. 21, 27. 5. 1893.

Literatur

M. Kaufmann: Musikgeschichte des Karlsbader Stadttheaters, Karlsbad 1932

V. Nešpor: Dějiny Olomouce, Brno 1936

J. Kalistová: První wagnerovská inscenace v Olomouci, Střední Morava, kulturně historická revue, sborník, č. 2, Olomouc 1968, s. 100–103

J. Got: Das österreichische Theater in Lemberg im 18. und 19. Jahrhundert. Aus dem Theaterleben der Vielvölkermonarchie, I-II, Wien 1997, Theatergeschichte Österreichs, Bd. X, Heft 4, s. 734–742

J. Hilmera: Letní sezóny ředitelů opavského a olomouckého divadla v českých lázních, O divadle na Moravě a ve Slezsku II., sborník, Olomouc, 2004, s. 167–225

J. Štefanides: Německé divadlo v Olomouci 1770-1944. Repertoár a členstvo. Elektronická databáze, Olomouc 2005. Umělecké centrum Univerzity Palackého, Dokumentační centrum dramatických umění Olomouc

Dějiny Olomouce, 2. svazek, Statutární město Olomouc, Univerzita Palackého v Olomouci, 2009

J. Štefanides: Carl König v Olomouci/in Olmütz (1856-1868), Univerzita Palackého v Olomouci, 2009

J. Balatková: Osobnost divadelního ředitele Carla Königa v zrcadle olomouckých archivních pramenů, Olomoucký archivní sborník 9, 2011, str. 93–100

M. Havlíčková, S. Pracná, J. Štefanides: Německojazyčné divadlo na Moravě a ve Slezsku 1/3. Ředitelé městských divadel / Deutschsprachiges Theater in Mähren und Schlesien 1/3. Direktoren der Stadtstheater, Olomouc 2011 [Přehled ředitelů podle měst, literatura]

J. Kopecký: Olomoučtí divadelní ředitelé a německá opera 1830–1878, Divadelní revue 23, 2012, č. 1, s. 95–121

HD

Lexika

J. Ludvová a kol.: Hudební divadlo v českých zemích. Osobnosti 19. století. Divadelní ústav – Academia, Praha 2006.

Lebensereignisse

  • 1825 ?: Geburt, Wien
  • 26.5. 1893: Tod, Carlsbad / Karlovy Vary

Andere Namen

Karl

Krayll Krail Král


Bildung: 30.11.2012

Autor: Jitka Balatková