Lažanský, Leopold

zum Anfang...
Aus Theater Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Leopold Lažanský als Peter Hell in Anzengrubers Pfarrer von Kirchfeld. Staatliches Gebietsarchiv Pilsen (Außenstelle Klášter), Familienarchiv Lažanský von Buková, Chyše, Nachlass von Leopold Lažanský, Inventarnummer 461.
Leopold Lažanský
* 17. 2. 1854 Brünn (Brno, CZ)
16. 8. 1891 Marienbad (Mariánské Lázně, CZ)
Schauspieler, Regisseur, Sänger, Betreiber eines Schlosstheaters, Betreiber einer fahrenden Schauspielgesellschaft

Graf, Eigentümer des Dominiums und des Schlosses Chyše. Als Schauspieler debütierte er in Innsbruck (1875), 1876 in einem Engagement im Stadttheater in Wien. 1878–79 Regisseur und Schauspieler im Stadttheater in Jihlava. 1879–80 betrieb er das Gräfliche Schlosstheater in Chýše, wo er die meisten Hauptrollen verkörperte (Schauspiel-Rollenfächer Heldenliebhaber, Liebhaber und Bonvivant) und bei allen angeführten Vorstellungen Regie führte. 1880–86 gastierte er in Theatern der östereichisch-ungarischen Monarchie und in Deutschland. 1887–90 Abgeordneter für die Jungtschechen im Reichsrat. 

Getauft auf Leopold Prokop Zdenko Erasmus Lažanský. Er schrieb sich auch Graf Leopold Lazansky von Bukowa, Leopold II. von Bukowa, Leopold / II. Lažanský z Bukové u. ä.

L. war der Sohn des Statthalters von Mähren, Graf Leopold Prokop I. Lažanský und der Gräfin Rosina von Mack. Mit sechs Jahren verlor er seinen Vater (1860), sein Vormund wurde Graf Karl von Blankenstein. Die Mutter heiratete 1866 Fürst Alfred Karl Johann Friedrich Georg Wrede. Von seinem Vater erbte L. zusammen mit seinem jüngeren Bruder Vladimír das Dominium Milešov (verkauft 1866), von seinem Cousin Alexander 1870 das Dominium und das Schloss Chyše (Chiesch) in Westböhmen. Grundschulbildung erlangte er durch Hausunterricht, das Zeugnis stellte ihm die Schule in Litoměřice aus. Er studierte an Gymnasien in Wien (Schottengymnasium), in Kalksburg (Collegium Immaculatae Virginis) und in Salzburg, wo er 1872 sein Abitur machte. Im selben Jahr schrieb er sich in den vorbereitenden philosophischen Jahrgang an der Karl-Ferdinand-Universität in Prag ein. Mit seinem exzentrischen Verhalten erweckte er die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Als er das Schloss in Chyše feierlich erleuchtete, internierte ihn sein Vormund auf seinem Dominium in Batelov bei Jihlava, von wo aus L. zu seiner Mutter nach Salzburg floh und gegen seinen Vormund eine Beschwerde wegen Freiheitsberaubung einreichte. Es wurde ihm gerichtlich erlaubt, sein Studium an der Universität in Innsbruck abzuschließen, wohin er 1873 gegangen war. In Innsbruck trat er auch erstmals als Schauspieler auf (1875). Seine Universitätsstudien setzte er in Wien fort, doch kurz darauf unterbrach er sie und widmete sich die nächsten zehn Jahre dem Theater. 1887 kandidierte er erfolgreich in den Wahlen zum Reichsrat für den Nationale freidenkerische Partei (Jungtschechen) und wurde Abgeordneter für den Bezirk Písek (X. Wahlkreis). 

Aufgrund seines politischen Wirkens auf tschechischer Seite wurde er scharf von der deutschen Presse kritisiert, die tschechische Presse wiederum begrüßte es, dass sich ein Angehöriger des alten Adels zum Tschechentum bekannte. Die alttschechischen Zeitungen kritisierten jedoch, dass sich L. vor seiner Kandidatur für die tschechische Sache nicht engagiert und sogar angeblich den deutschen Nationalismus manifestiert hatte. Nach seiner Wahl zum Reichsabgeordneten gab er demonstrativ eine protschechische Erklärung heraus, auf den Hofball in Wien kam er in einer eigenen Auffassung von einer nationaltracht im Stile eines Trachtenjankers, die deutsche Aufschrift auf dem Schloss in Chyše ersetzte er er durch eine tschechische und bohemisierte dessen Verwaltung (das Dominium lag in einem deutschsprachigen Gebiet). Seine politische Karriere war kurz; den den nächsten Wahlen kandidierte er nicht mehr, und im Herbst 1890 zog er sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem öffentlichen Leben zurück. Er starb während eines Genesungsaufenthaltes in Marienbad, gegraben wurde er in der Familiengruft der Kirche der Erhöhung des hl. Kreuzes auf dem Spitzberg (Špičák) in Chyše. Eine Sensation rief sein Testament hervor, in dem er einen Teil seines Vermögens zwei nichtehelichen Töchtern vermachte: der jüngeren Zdenka Martin ein Haus in Wien (auf dem Stephansplatz), das nach ihrem Tode tschechisches Eigentum werden und als nationales Haus dienen sollte. Das Dominium Chyše fiel seinem Bruder Vladimír zu.

Der erste künstlerische Auftritt L.s war die Rezitation der Ballade Der Leuchtturm (C. E. Ebert) im Rahmen eines Konzertprogramms im Innsbrucker Theater am 30. 4. 1875. Als Schauspieler debütierte er in der Titelrolle von Goethes Faust in der Wohltätigkeitsvorstellung von Amateuren und professionellen Schauspielern zugunsten der Errichtung eines Denkmals für W. von der Vogelweide. L.s Leistung wurde als bemerkenswert und gut beherrscht bewertet. 1875–76 spielte er unter dem Pseudonym Wilhelm Sigl aus Hamburg bei Theaterdirektor J. Matthes (wahrscheinlich in Pilsen). 1876 spielte er einige Vorstellungen in der Sommerarena in Chomutov, die von T. und J. K. Feichtinger betrieben wurden. Er stellte sich hier in der Titelrolle des Uriel Acosta in der Tragödie von K. Gutzkow vor. Ein bedeutender Einschnitt in L.s Theaterkarriere war das Engagement im Stadttheater in Wien, das von H. Laube geleitet wurde. Den Kontrakt vermittelte L.s Freund, K. Bukovics, der ab 1875 als Schauspieler und Regisseur im Theater wirkte. Ab September 1876 gastierte L. hier, ab Oktober spielte er als Volontär, im Herbst spielte er in der Wiener Komischen Oper (späteres Ringtheater). Damals trat er unter dem Familiennamen seiner Mutter als Leopold von Mack auf, doch als ihm die Statthaterschaft in Brünn verbot, diesen Namen zu verwenden, nahm er das Pseudonym Leopold Neuhoff an, das er dann seine gesamte Theaterkarriere über verwendete. Im Oktober 1876, nun schon als Leopold Neuhoff, gastierte er im Stadttheater in Brünn in der Rolle des Uriel Acosta. Im Oktober 1877 spielte er dieselbe Rolle in eigene Regie in Bayreuth (Königliches Opernhaus) und trat hier auch in der Posse Doktor und Friseur auf. Im selben Jahr gastierte er in Litoměřice bei der Gesellschaft der Brüder Feichtinger, im Dezember in Ústí nad Labem. In der Wintersaison 1878/79 hatte er ein Engagement im Stadttheater in Jihlava (Direktor C. A. Kral) in den Funktionen des obersten Schauspiel- und Musikregisseurs, er trat hier auch als Schauspieler auf (Rollen: Uriel Acosta, Peter Hell). In diesen Rollen gastierte er auch im Deutschen Sommer Theater in Heines Garten in den Königlichen Weingärten (Prag), die von Direktor E. Ludwig betrieben wurde.

Im Frühjahr 1879 richtete er das „Gräfliche Schloss-Theater“ in Chiesch ein, das er der Öffentlichkeit zugänglich machte. Gespielt wurde in einem der Schlosssäle, die Schauspielgesellschaft bestand aus professionellen Theaterleuten und wahrscheinlich auch Amateuren. L.s Theatertätigkeit deckte A. Sternfeld mit seiner Konzession. Nachdem Sternfeld im August 1879 zusammen mit seiner Familie fortgegangen war, wechselte ihn in der formalen Funktion L. Kalista ab. L. führte bei allen Stücken Regie und spielte fast in allen die Hauptrolle. Neben der überwiegenden amüsanten Linie des Repertoires (Lustspiele, Possen, Singspiele) wurden auch anspruchsvollere Stücke der klassischen deutschen Dramatik gegeben (Faust, Die Räuber). Den 120. Geburtstag Schillers beging L.s mit der Aufführung des Dramas Die Räuber (L. in der Rolle des Karl) und Laubes Stück Die Karlsschüler oder Schillers Jugendliebe (L. als junger Schiller). Er spielte die Titelrolle in Nestroys Posse Der böse Geist Lumpacivagabundus, in Uriel Acosta, des Weiteren dann den Peter Hell (Pfarrer von Kirchfeld) bzw. Rowland Rochester (Die Waise aus Lowood von Ch. Birch-Pfeiffer, nach dem Roman von Ch. Brontë Jana Eyre). Von Dezember 1879 bis März 1880 reiste die „Gesellschaft, die sich als Gesellschaft des Gräflichen Schlosstheaters in Chiesch“ bezeichnete, zu Stationen in Podbořany, Most und Postoloprty. Im März 1879 wurde L. Kalist die Theaterkonzession entzogen, und die Tätigkeit des Theaters endete (L. ersuchte um Erteilung einer Konzession, doch seinem Antrag wurde nicht stattgegeben). Es sind 71 Vorstellungen des Schlosstheaters dokumentiert.
Von Juni bis September 1880 hatte L. ein Engagement im Stadttheater in Franzensbad (Františkovy Lázně), wo er auch in Operetten belegt ist (als Baron Grog in Die Grossherzogin von Gerolstein, Achilles in Die schöne Helena, beide: Offenbach), und hier hatte er auch eine Benefizveranstaltung (Der Pfarrer von Kirchfeld, 28. 8. 1880), im Herbst desselben Jahres trat er als Gast in Teplice und Cheb auf. In der ersten Hälfte des Jahres 1881 war er als erster Liebhaber und Heldenliebhaber in Budapest engagiert (Das deutsche Theater in der Wollgasse), 1881 gastierte er im oberösterreichischen Raab (Stadtheater). Im März 1882 spielte er im Stadttheater in Budweis bei der Gesellschaft von C. Moser (erneut in den Rollen Peter Hell und Uriel Acosta), bei der Gesellschaft von A. Watzke in Rumburk (dieselben Rollen), in Wien (Greytheater) und im ungarischen Ödenburg (Sopron). Nach Gastauftritten im slowenischen Laibach (Ljubljana) schloss er sich im April 1883 der Gesellschaft von J. A. Frey auf ihrer Station in Postoloprty an, mit der er mindestens in neun Vorstellungen auftrat. Im selben Jahr spielte er im Stadttheater in Mödling, wo zu seinen Schauspielpartnern u. a. J. F. W. Knaack und W. L. Eichenwald zählten. Im Herbst 1883 war er in Klagenfurt engagiert, 1883/84 war er Gast der Saison im oberösterreichischen Steyr (Benefizveranstaltung am 29. 1. 1884). Im April 1884 wurde er leitender Regisseur und Schauspieler im Sommertheater Colosseum in Varnsdorf, dessen Inhaber R. Hartelt war. Seine Funktion legte er noch vor dem Ende der Saison nieder (im Juni), angeblich aufgrund der geringen Besucherzahlen im Theater. Als Gast tauchte er dann 1885 in Marburg an der Drau und im Sommertheater in Pressburg auf. Seine letzte bekannte Theaterrolle war Uriel Acosta (3. 2. 1886) in Jihlava, und seine Leistung wurde als „künstlerisch perfekt“ bewertet. Am 8. 9. 1886 verwendete er letztmalig das Künstlerpseudonym Neuhoff, als er als Rezitator auf einem Sommerkonzert (Musikalisch-deklamatorische Akademie) in Marienbad auftrat, wo er die Ballade Der Leuchtturm vortrug.

L.s schauspielerisches Rollenfach waren Heldenliebhaber und Liebhaber, gelegentlich tauchte er auch in Operettenrollen auf. Er schuf sich ein Stammrepertoire von Paraderollen: wiederholt verkörperte er die Rollen Uriel Acosta, Peter Hell und Faust. Er hatte zwar ein begrenztes Repertoire, verfügte aber über schauspielerisches Talent und erlangte mit der Zeit Bühnenerfahrung und ein Gefühl für Stil; für gespannte Passagen gelang es ihm, ein geeignetes Maß an Pathos und Erhabenheit zu wählen. Dank seiner Bildung war er in der Lage, auch in tiefere Schichten seiner Rollen vorzudringen (Faust) und die schauspielerischen Mittel dem Umfeld angemessen zu wählen. Angesichts seines aristokratischen Hinterlandes und seines gesellschaftlichen Geschicks standen im Konversationsrollen, vor allem von Gestalten aus höheren gesellschaftlichen Schichten (Salonrollen) und Rollen von Bonvivants. Er nutzte sein faszinierendes Äußeres (wohlgestaltete Figur, majestätische Körperhaltung, dunkle, gewellte Haare, markante und gleichmäßige Gesichtszüge), das er durch reiche und gut gewählte Kostüme unterstrich. Er konnte sich Rollen aussuchen, die ihm als Bohemian entgegenkamen, was im Falle des Faust schon eine der ersten Rezensionen belegt: „Hr. Sigl ist eine ganze Faustnatur“. Die kritische Bewertung seiner schauspielerischen Leistungen sind fast alle bis auf Ausnahmen positiv, sehr positiv bewertete diese beispielsweise O. Teuber (Pfarrer von Kirchfeld im Deutschen Sommer Theater in Heines Garten, Bohemia 16. 5. 1878). Andere begeisterte Kritiken sind jedoch etwas nüchterner zu sehen, was die regelmäßigen Rezensionen eines Korrespondenten zu den Sationen des Gräflichen Schlosstheaters, aber auch eine Anschuldigung eines Rezensenten der Klagenfurter Zeitung, L. habe versucht, ihn zu bestechen, andeuten. Nach seiner erfolgreichen Kandidatur für den Posten eines Abgeordneten des Reichstags wurde L. zu einer Zielscheibe heftiger Kritik seitens der deutschen Presse, und in dem neuen Kontext begannen einige deutsche Blätter L.s Theaterkarriere anders zu bewerten, sie bezeichneten seine Schauspielerei als problematisch, unterdurchschnittlich bis ausdrücklich schlecht, was man aber eher den zugespitzten nationalen Streitigkeiten zurechnen sollte.  

L.s Theaterkarriere beschreibt der Roman von B. Brehm Ein Graf spielt Theater, in dem die Hauptfigur Vladimir Bohuslavsky heißt. Die Identifikation der Hauptgestalt des Romans unterstützen neben offensichtlichen verweisen auf L.s Theaterkarriere und sein persönliches Leben auch Allusionen auf konkrete Personen und Ortsnamen in der Umgebung von Chyše. Die Artikel von K. Čapek Starý vlastenec [Der alte Patriot] und Starý hrabě [Der alte Graf] (erschienen gleichzeitig in dem Buch Ratolest a vavřín [Zweig und Lorbeer]) enthalten Erwähnungen zu L., doch der Autor verwechselt ihn mit seinem Bruder Vladimír Lažanský und seinem Onkel Prokop Lažanský. 


Pseudonyme

Leopold von Mack, Leopold Neuhoff (ebenfalls Variante Neuhof), Wilhelm Sigl aus Hamburg.

Rollen

als Leopold Lažanský:
K. k. und National Theater, Innsbruck
Faust (J. W. Goethe: Faust) – 1875. 

als Wilhelm Sigl:
Gesellschaft von J. Mates, [?]
Faust (J. W. Goethe: Faust) – 1875. 

als Leopold Mack:
Feichtingers Gesellschaft, Sommer-Theater, Komotau (Chomutov)
Richard Weiss (B. Björnson: Dir wie mir), Uriel Acosta (K. Gutzkow: Uriel Acosta), Oscar von Villecrenes (E. Godinet: Der Herr Präfect) – 1876.

als Leopold Neuhoff:

Stadtheater, Wien
Freiherr Rosenhane (H. Laube: Monaldeschi), Prinz Kalisch (O. Feuillet: Dalila), Faust (J. W. Goethe: Faust) – 1876.

Komische Oper, Wien
Don Alonzo (P. A. Wolf: Preziosa), [?] (G. Kleist: Sicher bei Damen) – 1876. 

Stadttheater, Brünn
Uriel Acosta (K. Gutzkow: Uriel Acosta) – 1876.

Stadttheater, Leitmeritz (Litoměřice)
Uriel Acosta (K. Gutzkow: Uriel Acosta), Friedrich Schiller (H. Laube: Karlsschüler) – 1876.

Königl. Opernhaus, Bayreuth
Uriel Acosta (K. Gutzkow: Uriel Acosta), Bornheim (F. Kaiser: Doktor und Friseur oder Die Sucht nach Abenteuern) – 1877. 

Theater im goldenen Engel, Aussig (Ústí nad Labem)
Friedrich Schiller (H. Laube: Karlsschüler) – 1877. 

Deutsches Sommer Theater in Heines Garten, Prag
Ernst Reichenberg (H. Müller: Von Stufe zu Stufe), Peter Hell (L. Anzengruber: Der Pfarrer von Kirchfeld), Advokat (A. Ascher: Dir wie mir oder Dem Herrn ein Glas Wasser), Leonce von Champ-Toutrné (A. Ascher: Ein delikater Auftrag), [?] (E. Dorn: Die Madonna des Juden) – 1878. 

Stadttheater, Iglau (Jihlava)
Dr. Scheffler (G. Moser: Das Stiftungsfest), Fürst Kaunitz (A. Langer: Wort an der Minister), Richard Weiss (A. Ascher: Dir wie mir oder Dem Herrn ein Glas Wasser), Don Alonzo (P. A. Wolf: Preciosa), August Hendheim (A. Bergen: Ein ungeschliffener Diamant), Ramusin (J. Strauss: Die Fledermaus), Ernst Reichenberg (H. Müller: Von Stufe zu Stufe), Leonce von Champ-Toutrné (A. Ascher: Ein delikater Auftrag), Fürst zu Anhalt-Dessau (H. Hersch: Anna Lise), Wasil Andrejewitsch Strawieff (Suppé: Fatinitza), Achilles (J. Offenbach: Die schöne Helena), Karl (I. F. Castelli: Die Schwäbin), Müller (Brandt: Der Hasenschrecker), Wladimir von Welsti (A. Langer: Das Weib des Buchbinders oder Österreicher in Bosnien), Dr. Engert (J. Rosen: Der Schutzgeist), Rittmeister Waldek (M. A. Grandjean: Rote Haare oder ein gemütlicher Sachse), Mathias von Gomirto (A. Fredro: Die einzige Tochter oder ein gemütllicher Pole), Axel von Rambow (C. Grün: Onkel Bräsig), Josef (S. H. Mosenthal: Deborah), Bruno von Reden (J. Rosen: O diese Männer!), Julius von Flottwel (F. Raimund: Der Verschwender) –1878; Axel (B. Björnson: Die Neuvermälten), Reinhold (W. Müller von Königswinter: Sie hat ihr Herz entdeckt), Lumpazivagabundus (J. Nestroy: Der böse Geist Lumpazivagabundus oder das liederliche Kleeblatt), Minister (R. Hahn: Im Vorzimmer Seiner Excellenz), Karl Semmelrock (J. Rosen: Kinder um jeden Preis), Philipp Herold (P. Lindau: Johannistrieb) – 1879.

Gräfliches Schlosstheater, Chiesch (Chýše)
Kaiser Joseph (O. F. Eirich: Kaiser Josef und Mariandel), Reinhold (W. Müller von Königswinter: Sie hat ihr Herz entdeckt), Richard Weiss (B. Björnson: Dir wie mir), Peter Hell (L. Anzengruber: Der Pfarrer von Kirchfeld), Axel (B. Björnson: Die Neuvermälten), Winkler (A. Bittner: Gebildete Köchin), Ruben (S. H. Mosenthal: Deborah), Otto Randolph (S. Schlesinger: Mit der Feder), Carl Stalfeder (G. zu Puntlitz: Das Schwert des Damokles), Don Alonzo (P. A. Wolf: Preziosa), Vollmann (J. Rosen: O! Diese Männer), Ernst Reichenberg (H. Müller: Von Stufe zu Stufe), Lumpazivagabundus (J. Nestroy: Der böse Geist Lumpazivagabundus oder das liederliche Kleeblatt), Maus (G. Belly: Monsieur Hercules), Loisl (A. Baumann: Das Versprechen hinter’m Herd), Chevalier von Silberpappel (F. Hopp: Doctor Faust´s Hauskäppchen oder Die Räuberschänke im Böhmerwald), Leonce von Champ-Toutrné (A. Ascher: Ein delikater Auftrag), Wolkenscheiber (E. Jacobson: Bei Wasser und Brod), Conrad (E. Raupach: Der Müller und sein Kind), Minister (R. Hahn: Im Vorzimmer Seiner Excellenz), Karl (F. Schiller: Die Räuber), Leopold Korner (A. Langer: Das Weib des Buchbinders oder Die Österreicher in Bosnien), Uriel Acosta (K. Gutzkow: Uriel Acosta), Faust (J. W. Goethe: Faust), Eduard (A. Langer: Eine Vereinsschwester), Hermann Körner (A. L´Arronge: Hasemann´s Töchter), Bornheim (F. Kaiser: Doktor und Friseur oder Die Sucht nach Abenteuern), Ferdinand von Bruck (A. Wilbrand: Jugendliebe), Karl Walter (J. Rosen: O! Diese Männer!), Friedrich Schiller (H. Laube: Die Karlsschüller oder Schillers Jugendliebe), Sebastian Rösl (O. F. Berg: Einer von unsere Leut), Frederic Marteau (O. Walther: Mit dem Strom! Oder Wogen des Glücks), Karl, Jäger (K. Holtei: Die Perlenschnur), Franz Hohlmaus (A. Pick: Briefsteller für Liebende), Philipp Harold (P. Lindau: Johannistrieb), Wilhelm Koller (A. Bittner: Möbel-Fatalitäten), Lord Rowland Rochester (Ch. Birch-Pfeiffer: Die Waise aus Lowood) –1879; Graf Essex (H. Laube: Graf Essex), Eduard (J. Brandl: Eine Vereinsschwester), Daniel Perin (F. Zell: Die Büste), Graf Constatntin von Meersberg (M. Waldstein: In Franzensbad), Baron Ringelstern (E. Bauernfeld: Bürgerlich und Romantisch) 1880.

Stadttheater, Franzensbad (Františkovy Lázně)
Peter Hell (L. Anzengruber: Der Pfarrer von Kirchfeld), Achilles (J. Offenbach: Die schöne Helena), Eduard Frankenberg (J. Böhm: Nur zwei Gläschen), Baron Grog (J. Offenbach: Die Grossherzogin von Gerolstein), Lord Rowland Rochester (Ch. Birch-Pfeiffer: Die Waise aus Lowood), Izzet Pascha (F. Suppé: Fatinitza), Baron von Flitterstein (F. Raimund: Der Verschvender oder Milionär und Bettler), Major Rudolf von Rodek (A. L´Aronge: Wohlthätige Frauen), Hermann Körner (A. L´Arronge: Hasemann´s Töchter), Max von Boden (A. L´Arronnge: Dr. Klaus), Daniel Perin (F. Zell: Die Büste), Lieutenant Fitzrove (F. Suppé: Donna Juanita),  Leirer (B. Zappert: Die Gumpoldskirchnerin), Donnerkeil (F. Hopp: Hutmacher und Strumpfwirkwer), Landry (Ch. Birch-Pfeiffer: Die Grille), Rudolf Kern, Student Keller (C. Costa: Ein Blitzmändel) – 1880.

Stadttheater, Teplitz (Teplice)
Ferdinand von Bruck (A. Wilbrand: Jugendliebe), Richard Weiss (B. Björnson: Dir wie mir),
Eduard (J. Brandl: Eine Vereinsschwester), Peter Hell (L. Anzengruber: Der Pfarrer von Kirchfeld) – 1880. 

Stadttheater, Eger (Cheb)
Peter Hell (L. Anzengruber: Der Pfarrer von Kirchfeld), Uriel Acosta (K. Gutzkow: Uriel Acosta), Frederic Marteau (O. Walther: Mit dem Strom! Oder Wogen des Glücks), Philipp Harold (P. Lindau: Johannistrieb) – 1880. 

Deutsches Theater (in der Wollgasse), Pressburg (Budapest)
Flottwell (F. Raimund: Der Verschwender), Graf Essex (H. Laube: Graf Essex), Uriel Acosta (K. Gutzkow: Uriel Acosta), Karl (F. Schiller: Die Räuber), Lord Rowland Rochester (Ch. Birch-Pfeiffer: Die Waise aus Lowood), Leopold (H. Hersch: Die Anna-Lise oder Fürst und Bürgermädchen) 1881.  

Stadttheater, Raab
Robert (L. Roth: Die Gypsfigur), Peter Hell (L. Anzengruber: Der Pfarrer von Kirchfeld), Major Rudolf von Rodek (A. L´Arronge: Wohlthätige Frauen) – 1881. 

Gesellschaft von C. Moser, České Budějovice (Budweis)
Uriel Acosta (K. Gutzkow: Uriel Acosta), Peter Hell (L. Anzengruber: Der Pfarrer von Kirchfeld), Faust (J. W. Goethe: Faust), Friedrich Schiller (H. Laube: Die Karlsschüller oder Schillers Jugendliebe) – 1882. 

Greytheater, Wien
Graf Essex (H. Laube: Graf Essex) – 1882. 

Gesellschaft von A. Watzke, Runburg (Rumburk)
Uriel Acosta (K. Gutzkow: Uriel Acosta), Peter Hell (L. Anzengruber: Der Pfarrer von Kirchfeld) – 1882. 

Ödenburg
Graf Essex (H. Laube: Graf Essex), Lord Rowland Rochester (Ch. Birch-Pfeiffer: Die Waise aus Lowood) – 1882. 

Laibach (Ljubljana)
Graf Essex (H. Laube: Graf Essex), Flotwell (Raimund: Verschwender), Peter Hell (L. Anzengruber: Der Pfarrer von Kirchfeld), Ernst Reichenberg (H. Müller: Von Stufe zu Stufe), Körner (Hasemann´s Tochter), Friedrich Schiller (H. Laube: Karlsschüler) – 1883.

Gesellschaft von A. J. Frey, Postelberg (Postoloprty)
Ferdinand von Bruck (A. Wilbrand: Jugendliebe), Ein delikater Auftrag, Don Alonzo (P. A. Wolf: Preziosa), Faust (J. W. Goethe: Faust), Richard Weiss (B. Björnson: Dir wie mir), Jugendliebe, Narciss Rameau (A. C. Brachvogel: Narciss), Hasemanns Tochter, Leopold Korner (A. Langer: Das Weib des Buchbinders oder Die Österreicher in Bosnien) – 1883.

Most (Brüx)
Narciss Rameau (A. C. Brachvogel: Narciss), Uriel Acosta (K. Gutzkow: Uriel Acosta), Peter Hell (L. Anzengruber: Der Pfarrer von Kirchfeld) – 1883. 

Städtliches Sommertheater, Mödling
Conrad von Schwyburg (F. Schönthan: Der Schwabenstreich), Graf Essex (H. Laube: Graf Essex), Leonetto (F. Suppé: Boccaccio), Theodor (H. Hollpein: Er experimentiert), Dr. Wehlau (G. v. Moser, W. Drost: Eine kranke Familie), Conrad von Schwyburg (F. Schönthan: Der Schwabenstreich), Rolf (A. Wilbrandt: Die Tochter des Herrn Fabricius), Baron Ernst von Norderose (I. F. Castelli: Gabriele), Ferdinand (autor neznámý: Die Verlorenen), Gabriel (E. Dorn: Die Madonna des Juden), Baron Wappenknopf (C. Görlitz, A. Berla: Drei Paar Schuhe), Sevré (C. Haffner: Therese Krones), René (A. Hennequin, T. Millaud: Lili) – 1883.

Stadttheater, Klagenfurt
Karl (F. Schiller: Die Räuber), Faust (J. W. Goethe: Faust), Peter Hell (L. Anzengruber: Der Pfarrer von Kirchfeld), Uriel Acosta (K. Gutzkow: Uriel Acosta) – 1883.

Stadttheater, Steyr
Uriel Acosta (K. Gutzkow: Uriel Acosta), Georges de Batinelle (F. Schönthan: Kleine Hände), Baron Grog (J. Offenbach: Die Grossherzogin von Gerolstein), Narciss Rameau (A. C. Brachvogel: Narciss), Julius Hagedorn (F. Schönthan: Roderich Heller), Liebner (J. Kohlhofer: Von Tisch und Bett oder Frei will er sein!), Leopold (P. Ferrari: Die beiden Damen), Alsdorff (R. Benedix: Das bemooste Haupt oder Der lange Israel), Franz (L. Anzengruber: Der Meineidbauer), Graf Loris Ipanoff (V. Sardou: Fedora–1883; Carl Lebrecht (J. Rosen: Abschreckende Beispiele), Leopold (H. Hersch: Die Anna-Lise oder Fürst und Bürgermädchen), Lieutenant Eduard von Schön (K. Juin: Haserl´s Verlobungsjagd), Reinhold Kühn (L. Treptow, B. Vappert: Mensch, ärgere dich nicht oder Unser Schatzerl), Friedrich Flor (F. Kaiser: Der Schneider als Naturdichter), Frederic Marteau (O. Walther: Mit dem Strom), Otto von Alpenhorst (T. Scheibe: Wunderglocke von Maria-Zell), Franz von der Trenk (F. Kracher: Maria Theresia und der Pandurenoberst von der Trenk), Karl (F. Schiller: Die Räuber), Percival (F. Halm: Griseldis), Fürst Lübbenau (E. Bauernfeld: Aus der Gesellschaft), Robert Dudley (F. Schiller: Maria Stuart), Graf Albrecht von Eichenow (R. Benedix: Aschenbrödel), Julius Hagedorn (F. Schönthan: Roderich Heller), Emil Jonas (G. Moser: Mit Vergnügen), Peter I. (Ch. Birch-Pfeiffer: Steffen Langer aus Glogau oder Der hollandische Kamin), Major Rudolf von Rodek (A. L´Arronge: Wohlthätige Frauen), Marignan (Melihar, Halévy: Die Geiltänzerin), Hector von Renneville (E. Girardin: Lady Tartüffe), Roger Graf von Ceran (E. Pailleron: Die Welt in der man sich langweilt), Bruno (Ch. Birch-Pfeiffer: Mutter und Sohn), Rolf Holm (G. Braun, H. Busse: Der Bettelstudent von Berlin), Max Schubert (G. Moser, F. Schönthan: Der Zugvogel), Lothair Macdonald (G. Moser: Der Bibliothekar), Faust (J. W. Goethe: Faust), Carl Walter (J. Rosen: O diese Männer!), Fürst Sergius Panin (G. Ohnet: Sergius Panin), Baron Moriz Holbach (J. Rosen: O diese Mädchen!), Don Alvaro de Antyde, Hauptman (P. Calderón: Der Richter von Zalamea), Baron von Hochmark (F. Kaiser: Die Frau Wirthin), Nourvady (A. Dumas: Die Prinzessin von Bagdad), Herzog von Septmont (A. Dumas: Die Fremde), Bern, Fürst von Rothenthurm (P. Lindau: Maria und Magdalena), Rittmeister von Dedenroth (O. Blumenthal: Der Probepfeil) – 1884.

Colosseumtheather, Warnsdorf (Varnsdorf)
Karl (F. Schiller: Die Räuber), Frederic Marteau (O. Walther: Mit dem Strom oder Wogen des Glücks), Julius Hagedorn (F. Schönthan: Roderich Heller), Uriel Acosta (K. Gutzkow: Uriel Acostra), Philipp Harold (P. Lindau: Johannistrieb), Lothair Macdonald (G. Moser: Der Bibliothekar), Peter Hell (L. Anzengruber: Der Pfarrer von Kirchfeld), Faust (J. W. Goethe: Faust), Emil Ganas (G. Moser: Mit Vergnügen), Ernst Reichenberg (H. Müller: Von Stufe zu Stufe), Daniel Périn (J. F. Zell: Die Büste), Max Schubert (G. Moser, F. Schönthan: Der Zugvogel), Friedrich Schiller (H. Laube: Die Karlschüler), Rittmeister a. D. von Dedenroth (O. Blumenthal: Der Probepfeil), Diderot (A. E. Brachvogel: Narciss), Alsdorff (R. Benedix: Das bemooste Haupt oder Der lange Israel), Erzherzog Ferdinand (O. v. Redwitz: Philippine Welser) – 1884. 

Stadttheater, Marburg an der Drau
Graf Essex (H. Laube: Graf Essex), Peter Hell (L. Anzengruber: Der Pfarrer von Kirchfeld), Conrad von Schwyburg (F. Schönthan: Der Schwabenstreich), Uriel Acosta – 1885.

Sommertheater, Pressburg (Bratislava)
Peter Hell (L. Anzengruber: Der Pfarrer von Kirchfeld), Graf Essex (H. Laube: Graf Essex) – 1885.

Stadttheater, Iglau (Jihlava)
Uriel Acosta (K. Gutzkow: Uriel Acostra) – 1886.

Regie

Königl. Opernhaus, Bayreuth
K. Gutzkow: Uriel Acosta – 1877. 

Stadttheater, Iglau (Jihlava)
A. Langer: Wort an der Minister, A. Ascher: Dir wie mir oder Dem Herrn ein Glas Wasser, P. A. Wolf: Preciosa, A. Bergen: Ein ungeschliffener Diamant, H. Müller: Von Stufe zu Stufe, A. Ascher: Ein delikater Auftrag, H. Hersch: Anna Lise, I. F. Castelli: Die Schwäbin, Brandt: Der Hasenschrecker, M. A. Grandjean: Rote Haare oder ein gemütlicher Sachse, S. H. Mosenthal: Deborah, F. Raimund: Der Verschwender – 1878; B. Björnson: Die Neuvermälten, R. Benedix: Der Vetter, W. Müller von Königswinter: Sie hat ihr Herz entdeckt, R. Hahn: Im Vorzimmer Seiner Excellenz, J. Rosen: Kinder um jeden Preis, P. Lindau: Johannistrieb – 1879.

Gräfliches Schlosstheater, Chiesch (Chýše)
O. F. Eirich: Kaiser Josef und Mariandel, W. Müller von Königswinter: Sie hat ihr Herz entdeckt, B. Björnson: Dir wie mir, L. Anzengruber: Der Pfarrer von Kirchfeld, B. Björnson: Die Neuvermälten, A. Bittner: Gebildete Köchin, S. H. Mosenthal: Deborah, S. Schlesinger: Mit der Feder, G. zu Puntlitz: Das Schwert des Damokles, P. A. Wolf: Preziosa, J. Rosen: O! Diese Männer, H. Müller: Von Stufe zu Stufe, J. Nestroy: Der böse Geist Lumpazivagabundus oder das liederliche Kleeblatt, G. Belly: Monsieur Hercules, A. Baumann: Das Versprechen hinter’m Herd, F. Hopp: Doctor Faust´s Hauskäppchen oder Die Räuberschänke im Böhmerwald, A. Ascher: Ein delikater Auftrag, E. Jacobson: Bei Wasser und Brod, E. Raupach: Der Müller und sein Kind, R. Hahn: Im Vorzimmer Seiner Excellenz, F. Schiller: Die Räuber, A. Langer: Das Weib des Buchbinders oder Die Österreicher in Bosnien, anon.: Eine Tasse Tee, K. Gutzkow: Uriel Acosta, J. W. Goethe: Faust, Wilhelmi: Einer muss heiraten, A. Langer: Eine Vereinsschwester, A. L´Arronge: Hasemann´s Töchter, F. Kaiser: Doktor und Friseur oder Die Sucht nach Abenteuern, A. Wilbrand: Jugendliebe, H. Laube: Die Karlsschüller oder Schillers Jugendliebe, O. F. Berg: Einer von unsere Leut, O. Walther: Mit dem Strom! Oder Wogen des Glücks, K. Holtei: Die Perlenschnur, A. Pick: Briefsteller für Liebende, P. Lindau: Johannistrieb, A. Bittner: Möbel-Fatalitäten, Ch. Birch-Pfeiffer: Die Waise aus Lowood – 1879; H. Laube: Graf Essex, J. Brandl: Eine Vereinsschwester, F. Zell: Die Büste, M. Waldstein: In Franzensbad, E. Bauernfeld: Bürgerlich und Romantisch 1880;

Colosseumtheather, Warnsdorf (Varnsdorf)
F. Schönthan: Der Schwabenstreich, F. Schiller: Die Räuber, O. Walther: Mit dem Strom oder Wogen des Glücks, F. Schönthan: Roderich Heller, K. Gutzkow: Uriel Acostra, P. Lindau: Johannistrieb, G. Moser: Der Bibliothekar, L. Anzengruber: Der Pfarrer von Kirchfeld, J. W. Goethe: Faust, G. Moser: Mit Vergnügen, H. Müller: Von Stufe zu Stufe, J. F. Zell: Die Büste, G. Moser, F. Schönthan: Der Zugvogel, Ch. Birch-Pfeiffer: Die Grille, H. Laube: Die Carlschüler, O. Blumenthal: Der Probepfeil, A. E. Brachvogel: Narciss, R. Benedix: Das bemooste Haupt oder Der lange Israel, T. Dunkel: Der Pariser Taugenichts, O. v. Redwitz: Philippine Welser – 1884.

Quellen

SOA Plzeň (Arbeitsstätte Klášter u Nepomuka): Fonds Familienarchiv Lažanský von Buková, Chyše, Nachlass von Leopold Lažanský, Kartons N 13, N 14, J 13 – 54, J 55 – 74, J 76 – 460, N 15, Taufdatum (18.3.1854, Brno), Schulzeugnis der Grundschule und der Gynasien, Belege über das Universitätsstudium, Ensemble von Nachrufen aus der Tagespresse, persönliche und öffentliche Korrespondenz und Abbildungen von L. (vor allem Abbildungen in Zeitungen, Ausschnitte). In der Abt. C (öffentliche Tätigkeit) befinden sich Dokumente zum Gräflichen Schlosstheater in Chiesch (Theaterzettel, Verträge mit den Schauspielern, organisatorische Regeln für den Theaterbetrieb, Strafenbuch u. a.) und Dokumente zu L.s schauspielerischen Aktivitäten (Verträge über Engagements, Theaterzettel, Ausschnitte aus Zeitungen, oft undatiert); Nachlass Rosinas von Mack, Kartons N 9 und N 12, Verbot der Verwendung des Pseudonyms Leopold von Mack, Korrspondenz, Kondolenzen zu L.s Ableben; Nachlass Vladimír Lažanskýs, Kartons N 19 – N 22. SOA Plzeň: Matrikelsammlung, Mariánské Lázně 08, Sterbematrikel, Fol. 111 (http://www.portafontium.cz/register/soap-pn/marianske-lazne-08). NMd: Handbuch Nr. 187/59, Zettel des Gräflichen Schlosstheaters in Chiesch. 

Literatur

Innsbrucker Nachrichten 13. 5. 1870, 5. 5. 1873, 13. 6. 1873, 19. 4. 1875, 23. 4. 1875, 24. 4. 1875, 28. 4. 1875, 1. 5. 1875, 8. 6. 1875, 21. 6. 1875, 3. 7. 1875, 6. 7. 1875, 8. 7. 1875, 10. 7. 1875, 21. 7. 1875 [Theaterdebüt]; Die Presse (Wien) 21. 4. 1873; Das Vaterland (Wien) 21. 4. 1873, 27. 4. 1873, 1. 5. 1873, 28. 10. 1875; Prager Abendblatt 6. 6. 1873; Leitmeritzer Zeitung 19. 4. 1876 [Pseud. Wilhelm Sigl aus Hamburg], 25. 1. 1876; (Neuigkeits) Welt Blatt (Wien) 16. 4. 1876; Deutscher Bühnen-Almanach 1877, S. 330–31; 1880, S. 52 – 53; 1884, S. 384–85; 1885, S. 441–42; Bohemia (Prag) 16. 5. 1878[Rezension O. Teubers];Mährisches Tagblatt (Olmütz) 8. 6. 1880, 13. 7. 1886, 27. 9. 1887;Iglauer Wochenblatt 16. 4. 1882; Iglauer Zeitung 17. 5. 1882; Morgen-Post (Wien) 28. 10. 1883 [Verdacht wegen Bestechung]; Fremdenblatt, Organ für die Böhmischen Kurorte (Karlsbad) 15. 9. 1886 [letzter öffentlicher Auftritt als Künstler]; Teplitz-Schönauer Anzeiger 1. 10. 1887, 13. 4. 1888; Die Bombe (Wien) 9. 10. 1887●; Nachrufe: Pester Lloyd (Budapest) 5. 9. 1891; Bohemia (Prag) 6. 9. 1891●; B. Brehm: Ein Graf spielt Theater, Karlsbad–Drahowitz 1930; W. Binal: Deutschsprachiges Theater in Budapest. Von den Anfang bis zum Brand des Theaters in der Wollgasse (1889), Wien 1972, S. 386; K. Čapek: Starý vlastenec, Ratolest a vavřín, Praha 1970, S. 47–51+ Starý hrabě, Ratolest a vavřín, ebenda, S. 123–124; J. Pömerl: Zámecká divadla v Čechách a na Moravě [Schlosstheater in Böhmen und Mähren], Divadelní revue 3, 1992, Nr. 4, S. 13; V. Ryšavý: Zámek v Chýších [Das Schloss in Chiesch], Castellologica Bohemica, Praha 2002, S. 247–261; J. Hilmera: Lažanský a Neuhoff – dvakrát Leopold, aneb: Německý divadelník a český nacionál v jedné osobě [Lažanský und Neuhoff – zweimal Leopold, oder: Deutscher Theatermacher und tschechischer Nationaler in einer Person], ČNM – řada historická, 172,  2003, S. 212–215 + Činnost německých divadelních společností v českých provinciích 19. století [Die Tätigkeit der deutschen Theatergesellschaften in den böhmischen Provinzen des 19. Jahrhunderts], Praha 2006, DÚk, CD 307.

Wurzbach [in Lažanzky, Stammbaum: S. 240–241], Otto [in Lažanský z Bukové, S. 750], Kosch, Ulrich.  

Lebensereignisse

  • 17. 2. 1854: Geburt, Brünn (Brno, CZ)
  • 16. 8. 1891: Tod, Marienbad (Mariánské Lázně, CZ)

Andere Namen

von Mack Leopold Neuhoff Leopold Neuhof Leopold Sigl aus Hamburg Wilhelm Lažanský Leopold Prokop Zdenko Erasmus Lazansky von Bukowa Leopold von Bukowa Leopold II. Lažanský z Bukové u. ä. Leopold / II.


Bildung: 2015

Autor: Berenika Zemanová Urbanová