Bertalan, Carl Joseph von

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Carl Joseph von Bertlan
* 24. 4. 1833 Kitsee (A)
1912 ? unbekannt
Theaterdirektor, Regisseur, Schauspieler, Dramatiker

Angehöriger eines Adelsgeschlechts und Beamter der Staatsverwaltung, der seine Funktion verließ und zum Theater ging. Ab 1861 leitete er eine Reihe kleinerer Theater auf dem Gebiet der österreichischen Monarchie. In den böhmischen Ländern hatte er ein Theater in Olmütz (1874–1878), in Teplitz (1876–1878) und in Brünn (1881, Interim-Theater) angemietet. In Olmütz bevorzugte er die Aufführung von Opernstücken und musste sich der Konkurrenz durch die tschechische Theatergesellschaft von Eliška Zöllnerová stellen.

Entstammte einer alten Adelsfamilie, deren Mitglieder in dem damaligen Ungarn angesehene Juristen und Gelehrte waren. Bertalans Enkel Ludwig von Bertalanffy (1901–1972), dessen Mutter zur Familie des Wiener Verlegers Joseph Vogel gehörte, war ein bedeutender Biologe und Autor eines bis heute anerkannten mathematischen Modells zum Wachstum von Organismen. Carl Josef von B. studierte zunächst Philosophie und trat, bevor er ans Theater ging, eine Stelle als kaiserlich königlicher Buchhalter im Staatsdienst. 1860/61 war er als Kassier und Sekretär der vereinigten Theater Pest-Ofen (Budapest) tätig, Direktor war dort zu dieser Zeit Carl von Alsdorf. Ein eigenes Theater (die vereinigten Stadtbühnen Cilli / Celje und Pettau / Ptuj, heute Slowenien) übernahm B. erstmals in der Spielzeit 1861/62. Hier trat er gemeinsam mit seiner Gattin Clara, geb. Solling, auch als Schauspieler auf. 1862/63 leitete er die Bühnen in Leoben und Bruck an der Mur (Steiermark). 1864/65 war er Direktor, Schauspieler und Regisseur am Stadttheater Varaždin / Warasdin (im heutigen Kroatien) und gleichzeitig in  Cilli / Celje und Pettau / Ptuj, wo er Schwänke und Operetten inszenierte. 1865–67 war er in Varaždin / Warasdin und parallel dazu im Sommertheater Bad Gleichenberg (Steiermark) tätig, dessen Besitzer er war (und für dessen Betrieb er staatliche Subventionen bezog). Er selbst trat in dieser Zeit nicht mehr auf, führte aber kontinuierlich Regie. Seine Frau war weiterhin als Schauspielerin tätig.

Ab der Spielzeit 1867/68 leitete B. die vereinigten Stadttheater Klagenfurt und Marburg / Maribor (heute Slowenien), behielt jedoch auch sein privates Sommertheater in Bad Gleichenberg. Das in einem neuen Gebäude befindliche Klagenfurter Theater leitete er bis zum Ende der Spielzeit 1873/74. Zu dieser Zeit war er bereits als Dramatiker bekannt (er hatte eine Tragödie mit dem Titel Purpur und Trauer veröffentlicht, andere Arbeiten, z.B. die Komödie Der Gesandte, das Volksstück Liederliches Tuch und die Stücke Der Liebesanwalt, Im Tal und Die Abendglocke von Waltenstein, sind als Manuskripte erhalten geblieben). Darüber hinaus verfügte er über eine gut ausgestattete Bibliothek und einen umfangreichen Theaterfundus. Das Theater spielte nur im Winter, in den Sommermonaten beschäftigte B. sein Ensemble in Marburg (Maribor) und Bad Gleichenberg. Laut eines Theater-Almanachs aus dem Jahre 1868 standen B. für Klagenfurt und Maribor jeweils ein separater Chefregisseur sowie zwei Orchester mit 58 festangestellten Mitgliedern zur Verfügung, die bei Bedarf durch Musiker eines Militärorchesters ergänzt wurden. Einige Mitglieder des (24 Herren und 26 Damen umfassenden) Schauspielensembles traten gleichzeitig im weit schwächer (mit 6 Herren und 5 Damen) besetzten Musiktheater auf und einige Schauspieler waren verpflichtet, auch im Chor zu singen. Für beide Bühnen war lediglich ein Theatermaler und Dekorateur tätig. Eine schwache Position hatte B.s Ehefrau Clara, deren Leistungen in Oper und Operette bereits in den fünfziger und zu Beginn der sechziger Jahre (als sie in Olmütz auftrat) kritisiert worden waren. An den drei parallel laufenden Bühnen hatte B. zwar mit einigen Problemen zu kämpfen, konnte aber einen soliden Betrieb aufrechterhalten. Aufgrund seiner eigenen Erfahrungen begann er sich mit den allgemeinen Betriebsbedingungen kleinerer österreichischer Theater zu beschäftigen und verfasste dazu 1870 eine Studie mit dem Titel Das Provinztheater. Die Hauptfaktoren des krisenhaften Zustandes sah er in kostspielig ausgestatteten Operetteninszenierungen wie auch in einer mangelhaften Gesetzgebung, die den Betrieb von zu vielen Theatern ermöglichte.

Ab der Spielzeit 1874/75 beabsichtigte B. das Olmützer Stadttheater zu mieten. Bei der Bewerbung um den Direktorenposten beschrieb er sich als ehemaligen Buchhandelsangestellten mit Erfahrungen als Sekretär und Buchhalter im Stadttheater Pest. Seinen Fundus schätzte er auf 10.759, das Theater in Bad Gleichenberg auf 35.388 Gulden. Anmerkungen auf erhalten gebliebenem Bildmaterial lassen darauf schließen, dass er über gute persönliche Kontakte in der Prager Kunstszene verfügte. Offenbar war er imstande, sein Ensemble mithilfe des dortigen Kunstvereins Schlaraffia zu ergänzen, der 1859 vom Direktor des Ständetheaters, Franz Thomé, für künstlerische und wohltätige Zwecke gegründet worden war. B.s Ehefrau Clara trat seit ihrer Rückkehr nach Olmütz nicht mehr auf.

B.s Vorgänger in Olmütz, der nicht sonderlich aktive Julius Schwabe, hatte von seinem Posten zurücktreten müssen und der Stadtrat erwartete nun von B., dass er die Verhältnisse ordnete. Auch der Konkurrenz des tschechischsprachigen Theaters galt es standzuhalten, denn dieses hatte bereits ein erstaunliches Maß an Professionalität erreicht: Im musikalischen Leben von Stadt und Region dominierte die Persönlichkeit des tschechischen Domkapellmeisters Pavel Křížkovský, für die Theaterräume hatte die Wandertheatergruppe der Schauspielerin Eliška Zöllnerová Interesse angemeldet. Die tschechischsprachigen Vorstellungen wurden zwar aufgrund geplanter Sanierungsarbeiten am Gebäude von der Stadtverwaltung zunächst nicht genehmigt, doch in der Zeit vom 3. 5. bis 2. 6. 1876 trat Zöllnerová mit ihrer Gruppe erstmals in Olmütz (im Theater des  Besední dům) auf und vom 2. 4. bis 16. 5. 1877 führte die Gruppe mit Gästen vom Prager Interimstheater Hamlet, Othello und Schillers Stücke Die Räuber und Maria Stuart  auf.

B.s Mietvertrag ist nicht erhalten geblieben, es ist jedoch davon auszugehen, dass ihm das Theater und der angeschlossene Redoutensaal für die üblichen sechs Jahre vermietet wurden. Das Theater entsprach zu dieser Zeit nicht den modernen Sicherheitsbedingungen und Inszenierungsansprüchen. Die abgenutzten Dekorationen gehörten der Stadt, deren Vertreter offenbar hofften, dass B. diese auf seine Kosten renovieren und der Stadt dann überlassen würde. B. ließ zwölf neue Zuschauersitze einbauen und machte sich für den Einbau zweier neuer Logen (einschließlich eines Umbaus des Orchestergrabens) stark, zu dem es jedoch letztlich nicht kam. Auch eine Erhöhung der Abonnements- und Eintrittspreise wurde vom Stadtrat abgelehnt (höhere Preise wurden nur bei Premieren genehmigt). Das gespannte Verhältnis zwischen B. und der Stadt führte dazu, dass B.s Vertrag bereits zum 9. 1. 1878 aufgehoben wurde; bis zum Juni dauerten die Debatten um die Rückzahlung der Kaution.

Besonderen Wert legte B. auf die Oper, deren Ensemble er – im Vergleich zu Klagenfurt – erweiterte und durch zahlreiche Gastauftritte von Sängern der Wiener Hofoper bereicherte. Zu Beginn der Spielzeit 1875/76 rechnete er in Olmütz mit 10 Opernmitgliedern einschließlich 2 Kapellmeistern (für Operette, Komödie und Schauspiel standen ihm insgesamt 15 Stellen zur Verfügung, der Chor bestand aus 22, das Orchester aus 24 Mitgliedern). Im Unterschied zu Klagenfurt war das Olmützer Publikum an einen regelmäßigen Opern- und Operettenbetrieb gewöhnt, der Theaterdirektor musste also in Premieren und Neuausstattungen investieren (der Vertrag schrieb meist zwei Neuinszenierungen pro Saison vor). Darüber hinaus bemühte sich B., die Ensemblemitglieder in stärkerem Maße an das Haus zu binden. Die begabtesten Künstler versuchte er für eine ganze Spielzeit bzw. für mehrere Jahre zu halten. Für zwei Spielzeiten war der spätere Dirigent des Prager Nationaltheaters Mořic Anger erster Kapellmeister in Olmütz, später folgte ihm Emanuel Urban, der unter der Intendanz Friedrich Blums in Olmütz angefangen hatte und hier im Herbst 1877 sein 30-jähriges Theaterjubiläum feierte. Anger erweiterte das Olmützer Wagner-Repertoire – neben Tannhäuser – um eine vielbeachtete Lohengrin-Inszenierung (1876). Die Zahl der Opern im Olmützer Repertoire stieg (auf bis zu 50 Opernvorstellungen pro Saison, in B.s letzter Spielzeit waren es sogar 57 Vorstellungen), das Interesse an Abonnements sank jedoch. Neben zeitgenössischen Stücken (Maillart: Das Glöcklein des Eremiten, Abert:Astorga, Richard Genée Der Geiger von Tirol) und Operetten (Lecocq, Jonas, J. Strauss d. J.) standen in der Spielzeit 1877/78 auch Opern von Meyerbeer (Robert der Teufel, Die Hugenotten, Die Afrikanerin) auf dem Programm.

Das Schauspiel blieb ein wenig im Hintergrund, u.a. aufgrund einer unzureichenden Probenzahl und aus Mangel an reizvollen Dekorationen. Als standardgemäße Grundbausteine des Repertoires behielt B. Schwänke, Komödien und die zeitgenössischen „Lebensbilder“ (Nestroy, Benedix, Birch-Pfeiffer, Sardou, Anzengruber, Daudet, Barriére, Rosen) bei. Während seiner zweiten und dritten Spielzeit standen vereinzelt auch Schiller (Die Räuber, Wilhelm Tell, Maria Stuart, Wallensteins Tod), Grillparzer (Medea, Die Ahnfrau, Des Meeres und der Liebe Wellen) auf dem Programm, und insbesondere die Stücke Shakespeares (Viel Lärm um nichts, Hamlet, Ein Sommernachtstraum, Der Widerspenstigen Zähmung, Romeo und Julia) und schließlich auch Lessing (Nathan der Weise) konnten sich in Olmütz durchsetzen. Darüber hinaus wurde auch Björnsons Bankrott aufgeführt.

Zu den Unstimmigkeiten mit dem Olmützer Stadtrat trug wohl auch die Tatsache bei, dass B. bereits im Frühjahr 1876 auch das Stadttheater in Teplice/Teplitz gemietet hatte. Während der Sommermonate ließ er sein Olmützer Ensemble in Teplitz auftreten, engagierte jedoch auch neue Schauspieler und Sänger (26 Solisten und insgesamt 28 Chorsänger), Regisseure und Kapellmeister (mit dem Operettenkapellmeister Moritz Solling arbeitete er weiterhin kontinuierlich zusammen). Entgegen den herrschenden Gewohnheiten hielt B. den Teplitzer Theaterbetrieb auch im Winter aufrecht und betrieb zwei Spielzeiten hindurch, bis zum Ende des Sommers 1878, zwei Theater parallel. Mit leicht abgeänderten Ensembles und mit häufigen Gastauftritten, insbesondere von Darstellern des Wiener Hoftheaters, bot er an beiden Orten ein ähnliches Repertoire an. Im Teplitzer Kurmilieu lag der Schwerpunkt vor allem auf der Operette, B. führte jedoch auch anspruchsvolle Opern (Verdi: Ein Maskenball, Wagner: Tannhäuser) und zeitgenössische Dramen (z.B. Hebbels Maria Magdalena, mit Gästen in den Hauptrollen) auf.

Im Herbst 1878 mietete B. das Landestheater Graz. Dieses hatte bereits seit dem Weggang des Theaterdirektors Eduard Kreibig (1876) finanzielle Probleme, die auch B. nicht zu lösen vermochte. Er verließ sich vor allem auf Titel, die Geld versprachen (die einzige Premiere eines anspruchsvollen zeitgenössischen Autors war Ibsens Die Stützen der Gesellschaft, 1878), er lud viele Gäste aus Wien ein und im Sommer blieb das Theater bis zu drei Monate lang geschlossen. Im März 1880 endete B.s Vertrag und trat nach einer mehrmonatigen Pause 1881 eine Stelle als Direktor des Brünner Interimstheaters an. Es war die letzte Spielzeit im alten, aus dem Jahr 1873 stammenden Theatergebäude, das durch ein neues Gebäude ersetzt werden sollte (die letzte Vorstellung fand hier am 2. April 1882 statt). Im Laufe einer Spielzeit brachte B. mehrere neue Dramen (Ganghofer, Freytag, L’Arronge) und Operetten zur Aufführung. Von den meisten Historikern des Brünner Theaters wurde B.s episodische Tätigkeit an diesem Haus nicht einmal kommentiert. Seine letzten Jahre als Theaterdirektor verbrachte B. wieder in Graz (1884–17. 4. 1886). Hier gewann er in Karl Muck einen hervorragenden Dirigenten, der zwar noch am Beginn seiner künstlerischen Laufbahn stand, jedoch über ausgezeichnete Fähigkeiten verfügte (seine Antrittsvorstellung gab er am 13. 4. 1884 mit Wagners Lohengrin). Das Schauspiel wurde 1885 durch interessante Aufführungen eines aus Meiningen stammenden Ensembles bereichert. Die zweite Spielzeit in Graz führte B. nicht zu Ende, er kündigte seinen Vertrag im Jahr 1886. Über sein weiteres Leben liegen keine Informationen vor.


Werke

Purpur und Trauer. Historisches Drama in 5 Aufzügen, nach dem Ungarischen bearbeitet von C. J. von B., Pressburg 1858

Das Provinz-Theater. Skizzen über die kleineren (halbjährigen) Bühnen in Österreich, Klagenfurt 1870 (41 S.)

Quellen und Literatur

Das Geburtsdatum ist einer Monografie O. Rudans (1962) entnommen. Das nicht beglaubigte Todesjahr wird in den von B.s Enkel, Ludwig von Bertalanffy, verfassten Biografien angeführt. – Státní okresní archiv, Archiv města Olomouce: Sitzungs-Protocolle des Stadtverordneten-Collegiums aus den Jahren 1874, 1875, 1876, 1877, 1878; Theaterplakatesammlung (Sign. C); Sammlung von Bildmaterial und Fotografien (Sign. XXXVI, Nr. 12 Berta Schmolek, Nr. 24 Josef Krolop, Nr. 25 Josefine Thal, Nr. 32 Heinrich Duzensi, Nr. 33 Wilhelm Horwitz (richtig Wilibald), Nr. 41 Armunda/Anzinda Kolderup, Nr. 43 Emil Scaria, Nr. 60 Ottilie Pierdori, Nr. 62 Rosa Bloch, Nr. 64 Rosa Bílková, Nr. 75 Carl Chlumetzky, Nr. 78 C. von Bertalan, Nr. 86 Clara v. Bertalan, Nr. 88 Mořic Anger, Nr. 95 Therese Klein). – Moravský zemský archiv v Brně: Beiträge zur Geschichte des Olmützer Theaters gesammelt von Hans Welzl [...], I., II., Brünn 1896, Handschriftensammlung des Deutschen historischen Vereins Brünn (Eigentum des Deutschen Vereines für Geschichte Mährens und Schlesiens), Fond G 13, Sign. 358/16. – J. Čičatka: Dějiny olomouckého divadla, doba nejstarší, Olomouc [1985], 79 Blatt, maschinengeschrieben, inkl. Beilagen, Sign. B II 291.170 Olomoucká věd. knihovna; M. Remeš: Rukopisný materiál k dějinám olomouckého divadla, Olomouc, vor 1955. Beilagen: M. Remeš: K dějinám divadla olomouckého a brněnského, Ausschnitte aus der Zeitung „Pozor“ 1933, Jg. 40 sowie weitere Dokumente aus dem Nachlass M.  Remešs, Sign.B II 291.171.

Periodika

Deutsches Volksblatt für Mähren (1874–1878); Die neue Zeit (1874–1878); Olmützer Zeitung (1875–1878), Olmützer Zwischen-Akt (1874–1878).Deutscher Bühnen-Almanach, Berlin: 1861 (Pest-Ofen), 1862 (Cilli a Pettau), 1866 (Varaždín und Cilli), 1867 (Varaždín und Bad Gleichenberg), 1868 (Klagenfurt, Marburg, Bad Gleichenberg), 1875, 1876, 1877, 1878 (Olomouc)Theater-Almanach, herausgegeben von Adolf Rosenzweig [Souffleur], Hodan & Voitl Buch- & Steindruckerei, Olmütz 1877Almanach der Genossenschaft deutscher Bühnen-Angehöriger, Berlin 1876, 1877, 1878.Almanach der Genossenschaft deutscher Bühnen-Angehöriger  1882. Leipzig–Kassel 1882, S. 59-61 (anon.: Hamburg Carl-Schultze-Theater). A. Rille: Die Geschichte des Brünner Stadt-Theaters 1734–1884, Brünn 1885G. Bondi: Geschichte des Brünner deutschen Theaters 1600–1925, Brünn 1924S. Langer: Stručná historie divadla v Olomouci, maschinenschriftlich, Divadelní ústav Praha, undatiert [1961]G. Flecker: Das Grazer Theater unter C. J. von Bertalan, 1884/85/86, Ein Beitrag zu Grazer Theatergeschichte, Graz 1954O. Rudan: Carl Joseph von Bertalan, der erste Direktor des Stadttheaters in Klagenfurt, 1868–1874, in: Kärntner Museumsschriften Bd. 26, Verlag des Landesmuseums Kärnten, Klagenfurt 1962Das Grazer Schauspielhaus, Reader, Graz [1964], S. 119–120, 121–122J. Zatloukalová: Brněnské divadlo. Repertoár v letech 1848–1914, 2 Bde., Brno 2001J. Hilmera: Letní sezony ředitelů opavského a olomouckého divadla v českých zemích, in: O divadle na Moravě a ve Slezsku II (Tatjana Lazorčáková, ed.), Univerzita Palackého v Olomouci, Olomouc 2004, S. 167–225J. Hilmera: Činnost německých divadelní společností v českých provinciích 19. století, Subventionen des Kulturministeriums der Tschechischen Republik  2004–2006 und GAČR 2004–2006, Knihovna Divadelního ústavu v Praze, CD-ROM 307 (Repertoire in Teplice und Ensemblebesetzung)J. Štefanides: Německé divadlo v Olomouci 1770–1944. Repertoár a členstvo. Elektronische Datenbank, Umělecké centrum UP v Olomouci, Dokumentační centrum dramatických umění, Olomouc 2006J. Štefanides a kol.: Kalendárium dějin divadla v Olomouci (seit 1479; Jan Dvořák, ed.), Verlag Pražská scéna, Praha 2008L. Topoľská: Německá divadlo, in: Dějiny Olomouce II (Jana Burešová, odb. red., Jindřich Schulz, hl. red), Univerzita Palackého v Olomouci, Olomouc 2009, S. 88–89J. Balatková: Německá opera [Deutschsprachige Oper], in: Dějiny Olomouce II [Geschichte der Stadt Olmütz II] (Jana Burešová, odb. red., Jindřich Schulz, hl. red.), Univerzita Palackého v Olomouci, Olomouc 2009, S. 97–105

M. Havlíčková, S. Pracná, J. Štefanides: Německojazyčné divadlo na Moravě / Deutschsprachiges Theater in Mähren und Schlesien 1–3. Ředitelé městských divadel / Direktoren der Stadttheater, Univerzita Palackého v Olomouci, Olomouc 2011

Abbildung

Das Grazer Schauspielhaus, Sammelband, Graz [1964], S. 120, Fotografie 

Lebensereignisse

  • 24. 4. 1833: Geburt, Kitsee (A)
  • 1912 ?: Tod, unbekannt


Bildung: 30.11.2012

Autor: Jiří Kopecký