Brunetti, Therese

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Therese Brunetti als Elsbeth im Kotzebues Grafen von Burgund. Prager Theaterbuch 1930, Bibliothek des Theaterinstituts in Prag.
Therese Brunetti
* 25.12. 1782 Wien (A)
20.5. 1864 Prag (Praha, CZ)
Tänzerin, Schauspielerin

Mit sechzehn Jahren kam sie aus Passau mit der Gesellschaft von Andreas Joseph Schopf nach Prag. 1798 – 1833 wirkte sie als Schauspielerin des deutschen Schauspiels am Ständetheater, anfangs auch als talentierte Tänzerin (sie heiratete den Ballettmeister Joachim Brunetti, 1773 – 1823). Unter den Direktoren Johann Liebich und Franz Holbein entwickelte sie eine außergewöhnliche Schauspielkarriere. Zuerst spielte sie Rollen von Naiven und Liebhaberinnen, später dann hoch bewertete ernste und tragische Rollen, vor allem in Schiller-Dramen (z. B. Elisabeth, Maria Stuart, 1825). 1813–14 Vertraute und Freundin des Prager Theaterkapellmeisters Carl Maria von Weber. 

Geborene Therese Frey. Tochter des Wiener Beamten Anton Frey aus einer italienischen Musikerfamilie. Nach Auflösung des Theaters in Passau wurde sie 1798, gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der dortigen Schopf’schen Theatergesellschaft, von Direktor Domenico Guardasoni ins Ständetheater übernommen. 1799 heiratete die sechzehnjährige B. in Prag den Ballettmeister des Ständetheaters, Joachim Brunetti (auch Giacomo B., 1773 Florenz – 1823 Prag). 1813–1814 spielte die Begegnung mit dem Komponisten C. M. von Weber, dem damaligen Kapellmeister des Ständetheaters, eine bedeutende Rolle in ihrem Leben. Sie unterhielten eine vertraute Freundschaft und er unterrichtete ihre Tochter Resi im Klavierspiel. Nach Brunettis Tod heiratete sie ein zweites Mal, und zwar František Max Kníže (†1840), Komponist und Orchestermitglied des Ständetheaters. Das Ständetheater blieb ihre einzige Wirkungsstätte bis 1834. Von dem Theater, an dem sie während vier Direktionsperioden tätig war, verabschiedete sie sich mit einer Benefizvorstellung am 26.4.1834 ins Privatleben. Sie lebte mit einer guten Pension aus dem Pensionsfonds des Ständetheaters, die ihr für die langjährigen Dienste zugestanden wurde, bis zu ihrem 82. Lebensjahr in Prag.

B. debütierte zwar 1789 in der Schauspielrolle der Therese Halter im Stück Die Geschwister vom Lande von Johann Friedrich Jünger, machte sich dann aber vor allem als Balletttänzerin in Nachspielen einen Namen, die sie mit ihrem Gatten Joachim B. 1798/99 und 1800–04 kreierte und einstudierte. Mit seiner Hilfe schuf sie 1804 die Tanzpantomimen Das Mädchen in der Grotte und Minna die Fee. Durch das Tanztraining erwarb sie sich Geschicklichkeit in der Bewegung und eine anmutige Gestik. Ihre Karriere als Bühnenschauspielerin, am Prager Ständetheater einzigartig, begann 1806 mit dem Direktionsantritt Johann Liebichs. Zu Liebichs Zeit spielte sie jugendliche Liebhaberinnen und Naive, für die sie sich mit ihrer zierlichen Figur, dem auffallend hübschen Gesicht, den roten Haaren und blauen Augen besonders eignete. Sie verließ sich nicht nur auf ihr Charisma, sondern studierte ihre Rollen mit ungewöhnlicher Sorgfalt ein. Sie deklamierte ausgezeichnet Prosa und Gedichte (und gab eigene Rezitationsabende). Bereits 1807 wurde sie von einem Referenten der Wiener Allgemeinen Theaterzeitung unter den Schauspielerinnen des Prager Ensembles an die erste Stelle gereiht, im Jahr 1809 fesselte sie auch Johann Friedrich Reichardt mit ihrer natürlichen Anmut und ihrer Gewandtheit. Ludwig Tieck, der den Sommer 1813 in Prag verbrachte, sah sie in der Rolle der Marie Beaumarchais (Goethe: Clavigo) und prophezeite ihr angeblich eine Karriere als erste deutsche Schauspielerin. Ihr gutes Aussehen konnte sie sich lange bewahren, und noch 1828 würdigte der Kritiker Anton Müller ihre Fähigkeit, zwei Rollen zu spielen, deren Alter zwei Jahrzehnte auseinanderlag.

Nach Antritt des Direktors Franz Holbein (1819 als Regisseur, 1821–24 Direktor) änderte sich ihr Repertoire allmählich. Sie spielte vornehme Damen und junge Frauen in seriösen Stücken, bekam öfter auch die Rolle der Heldin in Tragödien, vor allem in jenen von Schiller, die viele Reprisen erlebten. Gegen Ende ihrer Theaterlaufbahn übernahm sie, obwohl angeblich ungern, auch Rollen als Mutter und Witwe und erntete auch dafür Lob von der Kritik. Nach Antritt des Direktoren-Triumvirats Štěpánek – Kainz – Polawsky (1824) nahm das anspruchsvolle Repertoire allmählich ab. Nach 1830 bekam B. Konkurrenz von jüngeren Schauspielerinnen, besonders Nina Herbst stellte sie in den Schatten. Sie wurde immer noch häufig engagiert, musste allerdings immer öfter mit Nebenrollen im minderwertigen Repertoire vorliebnehmen, wie aus den Theaterzetteln hervorgeht, die ab dem Jahr 1824 vollständig erhalten sind. Sie litt immer häufiger an Krankheiten und beantragte 1832 ihre Pensionierung. Sie trat noch das ganze Jahr unregelmäßig auf, nutzte aber ihre zwei letzten Benefizvorstellungen nicht mehr. Ihre letzte neu einstudierte Rolle war am 3. 2. 1833 die Nebenrolle der Gräfin Neuberg in Albinis Lustspiel Keinem Mädchen ist zu trauen, aber desto mehr den Frauen.


Rolen

1798 Therese Halter (J. F. Jünger: Geschwister vom Lande). – 1800 Ludmille (Ch. F. von Bonin: Das Fest der Fürstenliebe). – 1806 Sophie (A. Lafontaine: Die Tochter der Natur), Sittah Mani (Ch. A. Vulpius: Sitah Mani, oder Karl XII. bei Bender). – 1808 Margarethe (A. W. Iffland: Die Hagestolzen), Katinka (F. Kratter: Das Mädchen von Marienburg), Elsbeth (Kotzebue: Graf von Burgund), Sena (M. Stegmayer: Salomons Urtheil). – 1809 Ines del Castro (F. H. Thelo: Ines del Castro), Elise (W. Vogel dle C. Federiciho: Der Amerikaner), Elise (C. W. Contessa: Das Rätsel). – 1813 Jertha (A. Müllner: Die Schuld), Marie Beaumarchais (Goethe: Clavigo). – 1814 Baronin von Holmbach (F. L. Schröder: Stille Wasser sind betrüglich). – 1815 Cora (Kotzebue:Die Sonnenjungfrau), Elvire (Kotzebue: Rollas Tod), Welleda (Kotzebue: Die kluge Frau im Walde oder Der stumme Ritter). – 1817 Elisabeth (Goethe: Götz von Berlichingen,benefice). – 1818 – 1820 Minna (Lessing: Minna von Barnhelm). – 1821 Camilla (Ch. E. von Houwald: Das Bild. – 1824 Eine Dame in Trauer (Lessing: Minna von Barnhelm), Elisabeth (P. Weidmann: Der Schwätzer), Therese, junge Wittwe (T. Hell podle franc. novely: Die beiden Galeeresklaven), Sara (Ch. E. von Houwald: Richard von Franken), Elisabeth, Königin von England (W. Lembert nach W. Scott: Das Fest zu Kenilworth), Adolphine (Kotzebue: Der verbannte Amor), Die Gräfin [von Felsek] (T. Körner: Hedwig), Paulowna Ossakowa (J. M. Babo: Die Strelitzen), Frau Drave (Iffland: Die Mündel), Elisa (Holbein nach W. Shakespeare: Die bezähmte Widerspenstige), Helene, Gräfin von Strahl (Holbein nach Kleist: Das Käthchen von Heilbronn), Donna Claura (P. A. Wolff, h: C. M. von Weber: Preciosa), Lady Milford (Schiller: Kaballe und Liebe), Gertrud, Pächterin von Kammersdorf (J. Franul von Weissenthurn: Es spuckt), Marie (J. Franul von Weissenthurn: Johann von Finnland), Blanka (Kotzebue: Bayard, Der Ritter ohne Furcht und ohne Tadel), Doktorin (Kotzebue: Männer-Treue), Räthin Warning (Kotzebue: Das Epigramm), Gräfin Klausner (K. Schall: Die unterbrochene Wistparthie, oder Der Strohmann), Die Königin (Shakespeare: Hamlet), Donna Clara (I. von Seyfried s hudbou W. A. Mozarta: Ahasverus, der nie Ruhende), Otilie (Kotzebue:Die Corsen in Ungarn), Eleonore (T. Körner: Rosamunde Clifford), Baronin Dütthelm (J. Franul von Weissenthurn: Das letzte Mittel), Isabella (H. Clauren: Der Bräutigam aus Mexiko), Elisabeth von Arragonien (F. J. W. Ziegler: Fürstengröße), Die Gräfin (Kotzebue: Menschenhaß und Reue), Gräfin Mathilde von Burgund (Kotzebue: Der Graf von Burgund), Sophie Derville (T. Hell podle J. M. T. Baudouina d´Aubigny: Die beiden Sergeanten); Oberpriesterin der Sonne (Kotzebue: Die Sonnenjungfrau), Frau Gertrude (G. de Pixérécourt: Der Hund des Aubri de Mont-Didier), Gräfin von Werdenberg (Holbein podle H. Claurena: Das Alpenröslein, das Patent und der Shawl), Elisabeth (Goethe: Götz von Berlichingen), Helene (Holbein: Fridolin, oder der Gang nach dem Eisenhammer), Helene (Holbein: Der Brautschmuck), Lotte (Kotzebue: Das Intermezzo), Lady Macbeth (F. L. Schröder nach W. Shakespeare: Macbeth). – 1825 Frau von Altschön (K. Meisl: Das Gespenst auf der Bastei), Maria (W. Marsano: Der Spessart), Die Räthin (Iffland: Die Aussteuer), Julie, Gräfin Imperiali (Schiller: Fiesco), Frau Wiesen (W. Vogel: Reue und Ersatz), Elisabeth, Königin von England (J. G. Dyk nach J. Banks: Graf von Essex), Bertha, Verwitwette von Eichenhorst (F. S. Weidmann: Die Scharfenecker, oder: Der Verkannte), Margarethe (A. von Thörring-Seefeld: Kaspar der Thorringer), Elisabeth von Valois (Schiller: Don Carlos), Gonerill (F. L. Schröder podle Shakespeara: König Lear), Baronin Sophie von Wallborn (Holbein: Die Zufälle), Claudia (Lessing: Emilia Galotti), Elisabeth, Königin von England (Schiller: Maria Stuart), Donna Eleonore (K. A. West nach Calderóns Stück El médico de su honra: Don Guttiere), Therese (Iffland: Die Hagestolzen), Frau von Dachs (Kotzebue: Der Shawl), Gräfin Terzky (Schiller: Wallensteins Tod), Gertrud Stauffacher (Schiller: Wilhelm Tell), Gräfin Waltron (H. F. Möller: Graf Waltron), Oberförsterin (Iffland: Die Jäger), Therese (G. Lotz podle ?: Die Brandruine von Burnina), Amalie von Bergenheim (F. J. W. Ziegler: Weltton und Herzensgüte), Fräulein Scuderi (W. Stich podle Antonyho a Léopolda: Cardillac, der Goldschmid von Paris), Camilla (E. von Houwald: Das Bild), Gräfin Wolward (Kotzebue: Die beiden Klingberge). – 1826 Otilie (Kotzebue: Die Corsen in Ungarn), Baronin von Wertheim (J. Franul von Weissenthurn: Welche ist die Braut?), Madam Dahl, Wittwe (Kotzebue: Die Erbschaft), Gräfin Kleinberg (F. Elmenreich: Röschens Aussteuer, oder: Das Duell), Oberförsterin Warberger (Iffland: Die Jäger), Ludmilla (W. Vogel: Der Erbvertrag), Sabina Möhring, Strassenausschoderungs-Assesors Wittwe (Anonym: Die optische Zimmerreise in Krähwinkel), Phädra (Racine: Phädra), Antonina (E. von Schenk: Belisar), Kaiserin Katharina (Castelli podle J. H. F. Lamartelliera: Peter und Paul), Königin Isabeau (Schiller: Jungfrau von Orleans), Eva Ogelova, Gräfin von Rosenberg (T. Körner: Zriny oder Die Bestürmung von Szigety), Gräfin Capulet (Shakespeare: Romeo und Julia), Bertha (Kotzebue: Die Hussiten vor Naumburg), Veturia (M. von Collin: Coriolan), Elvira von Oerindur (A. Müllner: Die Schuld), Ludmilla (W. Vogel podle povídky E. T. A Hoffmanna: Der Erbvertrag), Marie (Iffland: Der Spieler), Lady Athol (Kotzebue: Eduard in Schottland, oder: Die Macht eines Flüchtlings), Mistriß Pierce (C. Blum podle franc. předlohy: Die beiden Britten), Oberhofmeisterinn(Iffland: Elise von Valberg), Gräfin von Sendheim, Wittwe (H. Beck: Das Kamäleon), Karoline von Blankendorf (C. Töpfer: Der Tagesbefehl), Claudia (Lessing: Emilia Galotti), Baronin von Ringen (C. Töpfer: Schein und Seyn), Die Fürstin (H. Clauren: Das Hotel von Wiburg), Cölestine von Nordek, Vorsteherin der Hopitaliterinnen (Kotzebue: Die deutschen Ritter vor Nizäa), Hofräthinn Rose (Iffland: Dienstpflicht), Justine, Vertraute (W. Vogel nach M. G. Lewis: Adelma, oder Kampf und Sieg), Camilla (W. Marsano podle W. Scotta: Isbella von Crove oder: Des Sieges Preis). – 1827 Frau von Blankenschweert (Anonym: Die Abenteuer in der Neujahrsnacht), Baronin Albosi, Wittwe (F. J. W. Ziegler: Weltton und Herzensgüte), Therese Valry (G. Lotz podle franc. předlohy: Die Brandruine von Burnina), Gräfin Wollwarth (Kotzebue: Die beiden Klingsberge), Herzogin von Olivarez (Schiller: Don Carlos), Räthin Warning (Kotzebue: Das Epigramm), Madame Moreau (Kotzebue: Falsche Schaam), Theodora Bonamati (Castelli nach C. Federici: Die Pisanischen Brüder), Madame Wölbing (J. Franul von Weissenthurn: Das Manuscript), Gora, Medeens Amme (Grillparzer: Medea), Die Hofräthin Stahl (Iffland: Der Hausfriede), Gertrude, Königin von Dänemark (Shakespeare, p: Schlegel: Hamlet, Prinz von Dänemark), Maria Allegri (A. Oehlenschläger: Corregio). – 1828 Elisabeth von Burgund, Wittwe (W. A. Gerle: Adam Wiederbauer), Kriminalräthin von Wollenkampf (Albini: Zu zahm, und zu wild), Frau Felden (C. Töpfer podle Goethovy básně: Herrmann und Dorothea), Madame Wardam (Iffand: Erinnerung), Marthe (H. Kuno: Vergeltung, oder: Der steinerne Burggraf von Ellbogen), Wilhelmine (Kotzebue: Das Kind der Liebe), Elisabeth, Königin von England (M. von Collin: Essex), Frau von Wildruff (Kotzebue: Der verschwiegene wider Willen oder: Die Fahrt von Berlin nach Potsdam), Miß Irwing (F. L. Schröder: Stimme der Natur), Madam Traut (Iffland: Die Reise nach der Stadt), Oberhofmeisterin (Iffland: Elise von Valberg), Die Gräfin (A. von Steigentesch: Die Zeichen der Ehe), Mutter Cesannes (Castelli podle E. Scriba: Yelva), Marie, Königin (J. Franul von Weissenthurn: Johann von Finnland), Gräfin Elisabeth von Gölding (J. Franul von Weissenthurn: Die Burg Gölding), Gertraud (Ch. Birch-Pfeiffer: Fra Bartolomeo oder das Stift zu Worms). – 1830 Anna Welling (Kotzebue: Silberne Hochzeit), Kurfürstin (Kleist: Prinz von Homburg), Die Herzogin (Schiller, ú: K. A. West: Wallenstein), Schwiegermutter [des Elsassers Freiberg] (A. Lewald: Vatersegen), Margarethe Douglas (W. Lembert podle Scotta: Maria Stuarts erste Gefangenschaft), Mutter Gerende (Ch. Birch-Pfeiffer: Die Taube von Cerdrons), Baronin Dütthelm (J. Franul von Weissenthurn: Das letzte Mittel), Mutter Herb (W. Vogel podle C. Federiciho: Der Amerikaner), Die Baronesse (J. Franul von Weissenthurn: Welche ist die Braut?), Die Gräfin (P. A. Wolff: Der Mann von fünfzig Jahren), Frau (F. L. Schmidt nach Engel: Lorenz Stark, oder die deutsche Familie), Frau von Darring: (F. L. Schröder: Ring). – 1831 Baronin von Ringen (C. Töpfer:Schein und Seyn), Frisca (Raupach: Schuld uind Buse), Bertha von Walden (F. A. von Kurländer: Die kleine Schwärmerin), Großmutter (Kotzebue: Die Großmama), Frau Ruhberg (Iffland: Verbrechen aus Ehrfurcht), Frau Erlen (Kotzebue: Das Schreibpult, oder die Gefahren der Jugend). – 1832 Wittwe Dahl (Albini: Milady Mann und Lieutenant Frau), Die Schulzin (Raupach: Der Müller und sein Kind). – 1833 Gräfin Neuberg (Albini: Keinem Mädchen ist zu trauen, aber desto mehr den Frauen).

Quellen und Literatur

AMP, Pfarrmatrikel Kostel Panny Marie Sněžné, Sign. PMS O 2, 4. 5. 1829; Prager Heimatrecht - Verzeichnis 1830-1910, Fürst Franz Maximilian; AMP, Sign. HV O 5, Pfarrmatrikel Kostel sv. Havla, 10. 1. 1799; Sign. HV N 8, Geburtsmatrikel ebd., 2. VIII. 1801 (Geburt des Sohnes Karel Christian); Sign. HV N 9, 28. I. 1803 (Geburt der Tochter Terezie Barbora), Sign. HV N 10, 18. 3. 1815 (Geburt des Sohnes Friedrich Matthias); Národní archiv, Fond Policejní ředitelství, Conscription, Karton 54, Bild 317; Národní archiv, Fond Zúst, ohne Sign., Journal der Privat-Pensions-Instituts-Cassa an dem böhmischen königl. Landständischen Theater a 1ma Januarij 1820 (1820-1828)+ Geschäfts-Protokoll des Pensions-Instituts am Prager landständ. Theater (1815-1834). – Theaterkritiken und Annoncen in den Zeitschriften Allgemeines europäisches Journal 1798, Bd. 5, S. 212, Allgemeine Theaterzeitung 1807, 1813, 1826, Allgemeiner Deutscher Theater-Anzeiger 3, 1813 bis 4, 1814, Unterhaltungsblätter 1828-1829, Bohemia 1830-1834, in Jahrbüchern Taschenbuch für Schauspieler für das Jahr 1816-1823, Stuttgarts. a., und in der Kaiserlich-Königlichen privilegirten Prager Zeitung 1814-1817. – Abbildungen in den Jahrbüchern Prager Theater-Almanach auf das Jahr 1808, Prager Theater-Almanach auf das Jahr 1809, im Sammelband Abbildungen von mehreren der vorzüglichen Schauspieler und Sänger der landständischen Bühne in Prag im Jahre 1829 unter Direction der H. H. Polawski, Kainz, Stiepanek, gezeichnet von Anton Machek. Lithographiert von Schoedl und Schier, Hrsg. J. Ritter von Rittersberg(darunter die erwähnten Studien von K. Strunz) und auf http://www.weber-gesamtausgabe.de/de/Index, auch Korrespondenz, Webers Brunettis gewidmete Kompositionen etc. –  Sammlung von Theaterplakaten des Ständetheaters in Divadelním oddělení NM, seit 1824. – J. F. Reichardt: Vertraute Briefe geschrieben auf einer Reise nach Wien und den Oesterreichischen Staaten zu Ende des Jahres 1808 und zu Anfang 1809 II, Amsterdam 1810, S. 207; C. Schluga: Bemerkungen auf einer Reise nach Böhmen über das Prager und Karlsbader Theater, Theaterzeitung 9, Wien 1816, S. 281; ohne Sign.: Nachrichten vom Theater in Prag, Wiener allgemeine Thaterzeitung 10, 1817, S. 240, 256, 264; ohne Sign.: Sterbefall, Bohemia 20. 5. 1864, Abendblatt, S. 1047f.; M. M. von Weber: Carl Maria von Weber I-III, 1864; O. Teuber: Geschichte des Prager Theaters II, Prag 1885, S. 388, 447, 448, 449, 450; III, Prag 1889, S. 8, 14, 35, 37, 50, 51. 61. 143. 154; K. B. Schillewein: Eine Erinnerung an Mad. Therese Brunetti, Bohemia 15. 4. 1905, Beil. S. 1; K. Strunz: Therese Brunetti, Deutsche Arbeit 9, 1909/10, S. 459-470; K. Strunz: Eine Schauspielerin der Romantik, Das literarische Echo 17, Berlin – Stuttgart 1914/15, Heft 14; J. Simon: Malíři z doby empirové a probuzenecké a české umění divadelní, Československé divadlo 20, 1937, S. 61, 76; Z. Němec: Weberova pražská léta, Praha 1944, Register; T. Volek: Repertoir Nosticovského divadla v Praze z let 1794, 1796-8, Miscellanea musicologica sv. XVI, Praha 1961, S. 142-172, 190.

Eisenberg, Flüggen, Kosch, ODS, Otto, Ulrich

Lebensereignisse

  • 25.12. 1782: Geburt, Wien (A)
  • 20.5. 1864: Tod, Prag (Praha, CZ)

Andere Namen

Frey Therese


Bildung: 30.11.2012

Autor: Adolf Scherl