Moser, Carl

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Carl Moser
* 9.2. 1825 Brixen, Südtirol
26.4. 1883 Marienbad / Mariánské Lázně
Schauspieler, Sänger, Regisseur, Theaterdirektor

Als Schauspieler debütierte er 1846 in Innsbruck (Nebenrollen mit der Verpflichtung, im Chor mitzuwirken), 1864 kam er mit der Gesellschaft von Carl Pichler Bogod nach Budweis (als künstlerischer Leiter und Sänger). Im selben Jahr erhielt er seine Konzession und pachtete das Stadttheater in Budweis (1864 – 1867), für die Wintersaisons pachtete er die Theater in Iglau, Saaz, Eger und Pilsen. 1867 – 1871 war er Pächter des Theaters in Marienbad, 1877 Direktor des Deutschen Theaters in Pilsen. 1880 – 1883 schloss er die Theater in Marienbad, Budweis und Pilsen unter einer Verwaltung zusammen. Schwerpunkt des Repertoires des Theaters war das Musiktheater. Seine Frau Ottilie Moser, geb. Schmids (Schmizl), Sängerin und Schauspielerin, übernahm nach Mosers Tod das Unternehmen ihres Mannes (1883). Vater des Schauspielers Carl Moser und der Schauspielerin Auguste (Gusti) Moser, verheiratete Wittels, später Cvitković (1871 – 1918).

Sohn Thomas Mosers, eines Bürstenmachers aus Brixen (Tirol). Vater des Schauspielers Carl Moser, der Schauspielerin Auguste (Gusti) Moser (28. 12. 1871 Saaz – 1918 Wien), verheiratete Wittels, später Cvitkovic. (Deutscher Bühnenalmanach 1887, S. 214-215) M.s Frau war die Sängerin und Schauspielerin Ottilie, geb. Schmidts (8. 7. 1837 Barmen /Rheinland – 20. 2. 1808 Linz, Heirat am 2. 8. 1868 in Marienbad), die die Gesellschaft nach seinem Tod führte. Zur Familie gehörte wahrscheinlich auch der nicht näher bekannte Th. Moser, den der Deutsche Bühnenalmanach 1865 (S. 342) als Person anführt, die für die Theaterkasse während der ersten Saison von M.s Direktion des Stadttheaters in Budweis [České Budějovice] verantwortlich war. Den Theateralmanachs und der Literatur (siehe) zufolge teilte M. ab der Wende der sechziger Jahre mehrere Engagements mit Berta Moser („Frau Moser“), einer Sängerin von Mezzosopran- und Altrollen. Eine familiäre oder verwandtschaftliche Beziehung ist jedoch nicht nachgewiesen.

Den Berufswunsch Sänger soll M. schon in sehr jungen Jahren geäußert haben. Neben seinem Studium wirkte er als Chorsänger eines Kirchenchors im heimatlichen Brixen. Er soll eine wunderschöne Baritonstimme gehabt haben, deren weitere fachliche Schulung ihm auch von Fachleuten empfohlen wurde (Deutscher Bühnenalmanach 1887, S. 158-159). M.s Anfänge am Theater lassen sich 1846 mit seinem Engagement im Ensemble des K. k. Nationaltheaters in Innsbruck in Verbindung bringen, wo er unter der Direktion von Ignaz Carl Korn in Nebenrollen auftrat, wobei er auch Pflichten im Chorgesang hatte (Almanach für Freunde der Schauspielkunst 1847, S. 176-177). Seine Wirkungsstätte veränderte sich vor seiner Ankunft in Böhmen oft in einem großen geographischen Raum. Nach 1852 befasste er sich in Temeswar auch mit der Regie von musikdramatischen Genres, manchmal auch des Schauspiels; Regisseur blieb er übrigens während seiner gesamten künstlerischen Laufbahn (siehe Übersicht über seine Wirkungsstätten hier in der Anlage). Das Brünner Engagement im Ensemble von Direktor Louis Flerx nach 1855 war hinsichtlich des Repertoires und der gesanglichen Leistung wesentlich anspruchsvoller. Hier spielte man Werke der großen französischen Oper (Meyerbeer: Die Hugenoten, Auber: Die Stumme von Portici), aber auch Werke des italienischen Belcanto, z. B. Donizettis Belisar undDon Pasquale. M. wurde ein beliebter Solist des hiesigen Publikums. In Brünn verkörperte er erstmals auch die Gestalt des Grafen Luna aus Verdis Oper Der Troubadour, die kurz vorher in Rom ihre Premiere gefeiert hatte (Teatro Apollo, 19. 1. 1853). Ihr Vortrag und die Bühnenaufführung brachten ihm Berühmtheit ein, was eine gewisse Vorstellung von M.s gesanglicher Reife vermittelt. (Deutscher Bühnenalmanach 1884, S. 158-159, H. Rosenthal–J. Warrack:The Concise Oxford Dictionary of Opera, 1979, S. 507)

Auf M.s künstlerischen und unternehmerischen Reifeprozess wirkten sich offensichtlich die Engagements in den Jahren 1860–1863 aus, die vor seinem Wirken in Böhmen lagen, und markante Persönlichkeiten, denen er in diesem Zeitraum begegnete. Direktor Friedrich Blum, mit dem er in Kraków arbeitete, leitete zusammen mit dem dortigen Stadttheater auch die Bühne in Olmütz, und M. lernte die Organisation der Arbeit von zwei Ensembles kennen. Das Kaiserlich-königliche Theater in Salzburg (1859/1860) bot ihm die prestigeträchtige Position eines Sängers erster Baritonrollen auf höherem Niveau als damals in Temeswar. Im Wiener Theater an der Wien (1860/1861) war in der Gesellschaft von Alois Pokorný einer der zwei Direktoren des Orchesters der Operettenkomponist Franz von Suppé. Der Komponist Karl Ferdinand Konradin schrieb in Wien die Operette in einem Akt Der Drachenstein, in der für M. die Hauptrolle geschaffen wurde, gleichzeitig widmete ihm der Autor das Werk (Prem. 9. 3. 1861 im Theater an der Wien, Deutscher Bühnenalmanach 1862, S. 264, S. 325). Die drei fruchtbaren Jahre fanden ihren Höhepunkt in M.s Wirken im K. k. Nationaltheater in Innsbruck, wo er als Baritonist des Opernensembles die Bühne in Pacht übernehmen konnte. Er übernahm sie für die Wintersaison 1863/1864 und rekonstruierte den Zuschauerraum, was sich auch in den Eintrittspreisen niederschlug. (Innsbrucker Nachrichten, 16. 9. 1863).

M.s Ankunft in Böhmen steht mit der Gesellschaft des Unternehmers und Regisseurs Carl Pichler Bodog in Verbindung, in der er die Funktion des künstlerischen Leiters bzw. des geschäftlichen Direktors inne hatte und wo er als Sänger auftrat. Pichler Bodog, der am Ende seiner künstlerischen Laufbahn stand, schloss sich, um das Stadttheater in Budweis zu erlangen, mit dem Opernensemble des Landestheaters in Linz zusammen. Am 23. 6. 1864 eröffnete er sein Wirken in Budweis mit der Oper von Friedrich Flotow Martha, es folgten Titel, die ähnlich anspruchsvoll waren, in denen M. auftrat. Von Budweis aus zog Pichler Bodog weiter nach Krummau [Český Krumlov], wo er drei Vorstellungen im Schlosstheater spielte (führt Hilmera an, Lit.). Das positive Echo auf M.s Leistungen kann den Stadtrat in Budweis dazu bewegt haben, das Theater ab der Wintersaison 1864/1865 an ihn zu verpachten. Der bisherige Pächter Hynek Siege war von dem Vertrag mit der Stadtrat zurückgetreten, weil man mit seinen Ergebnissen nicht zufrieden war (Bohemia, 4. 11. 1865), und M. ersuchte die Statthalterschaft um eine Direktorenkonzession (Budivoj, 25. 9. 1864). Er stellte ein eigenes Ensemble zusammen, in dem eine ganze Reihe von Angestellten des ehemaligen Direktors auftaucht. Zu M.s Ensemble wechselten auch Siege als Regisseur, seine Frau und zwei Töchter als Schauspielerinnen und sein Sohn Adolf Siege, der später den Theaterbetrieb erbte. M. stellte auch einige weitere Kollegen ein, die mit ihm vorher Stationen in Österreich absolviert hatten, vor allem in Innsbruck 1863/1864 (Schauspieldirektor Braunhofer, der Schauspieler und Regisseur von Possen und Operetten Liebwerth – ab 1867 ständiges Mitglied von M.s Ensemble, und unter dem Familiennamen „Frl. Pichler“ ist unter den Mitgliedern von M.s Gesellschaft wahrscheinlich auch die Tochter von Carl Pichler Bodog verzeichnet. (Deutscher Bühnenalmanach 1864, S. 146, 1866, S. 83-84, 1868, S. 57)

Im September 1864 wurde M. eine Konzession für das Sonnenjahr (d. h. vom 21. 9. 1864 bis 21. 9. 1865) für die Bezirke Budweis, Pilsen und Písek erteilt, und im Dezember desselben Jahres für das Jahr 1865, zusammen mit der Genehmigung, im Budweiser Theater zu Fastnacht 1865 Bälle zu veranstalten. Der Pachtvertrag für das Stadttheater in Budweis wurde für drei Jahre (1864–1867) abgeschlossen. Als Direktor begann M. auch mit der parallelen Verwaltung von zwei Bühnen, von denen eine die Winter- und eine die Sommersaison abdeckte, wie es in Böhmen und auch im Ausland üblich war. Die Wintersaison verbrachte M. in größeren Städten mit einer zahlenmäßig starken deutschen Bevölkerung, im Sommer wirkte er in Kurorten, wo die gesellschaftliche Nachfrage den Bau neuer Theatergebäude inspirierte. Im Jahre 1867 übernahm M. von Gustav Julius Mussik das Theater in Marienbad in Pacht (Bohemia, 15. 9. 1867) und konzentrierte dort seine Tätigkeit. Die anschließenden Verträge (1867–1872, 1872–1875 und 1875–1881) deuteten an, das im Stadtrat sein Vertrauen in die Qualitäten von M.s Gesellschaft setzte.

In Budweis litt das anfängliche positive Echo der Vorstellungen wenig später unter den sozialen Problemen der Region und dem Druck der tschechischen Bevölkerung. M. war gezwungen, sich mit der parallelen Anwesenheit des tschechischen Ensembles von Pavel Švanda sr. aus Semčice auseinanderzusetzen, dessen Gesellschaft im Budweiser Stadttheater ab dem 9. Februar 1867 dienstags und freitags und die übrigen Tage im bekannten Milleret-Saal spielte. Die Vorstellungen waren sehr gut besucht (Bohemia, 22. 3. 1867).

Nach dem ersten Engagement in Budweis mietete M. für die Wintersaison verschiedene Theater an, in die er immer wieder zurückkehrte (Iglau /Jihlava, Saaz / Žatec, Eger / Cheb, Pilsen / Plzeň, hierher kehrte er endgültig erst 1877 in das neu errichtete Deutsche Theater zurück). Doch auch er hatte mit finanziellen Problemen zu kämpfen (so im Sommer 1874 offensichtlich wegen eines Vollstreckungsverfahrens beim Bezirksgericht in Eger wegen einer nicht bezahlten Forderung von 80 Gulden an den Schauspieler Theodor Högler aus Franzensbad, Egerer Zeitung 13. 6. und 1. 7. 1874). Aus dem Erlös der Vorstellungen zahlte M. die Gagen oder zahlte der Stadtverwaltung erteilte Subventionen zurück (Kosten für Heizung oder Beleuchtung). Ein Beispiel ist die Finanzierung der Egerer Wintersaison 1875/1876. Der Stadtrat zögerte mit der Gewährung einer Unterstützung nach dem vorzeitigen Ende der Direktion von Theodor Thomaschek (1874), weil das Interesse des Publikums ungewiss war. Schließlich wurde M. als Nachfolger Tomaschecks von den Zahlungen für Heizung und Beleuchtung befreit, und mit 7 Gulden wurde eine Vorstellung subventioniert, damit die Mitglieder der Gesellschaft ein Einkommen hatten (Egerer Zeitung, 18. 12. 1875).

Den Höhepunkt in M.s Theaterunternehmen in Böhmen stellte die Fusion der Theater in Marienbad, Budweis und Pilsen unter eine einheitliche Verwaltung ab der Wintersaison 1880/81 dar. Es scheint, dass M. dieses wirtschaftlich florierende, etablierte Ensemble 1883 seiner Frau Ottilie überließ.

M.s Gesellschaft gehörte zu den stabileren Ensembles. Zumeist verblieb sie aufgrund eines Pachtvertrags an einem Ort, verfügte über ein administratives Hinterland, hatte einen Rechtsberater, einen Arzt und einen Dekorationsmaler. In Marienbad wurden ihre Vorstellungen von Musikern des dortigen Kurorchesters begleitet. Trotzdem war die Fluktuation in ihren Reihen hoch. M. zögerte offensichtlich auch nicht, die eigene Unternehmenstätigkeit zeitweilig einzustellen und kurzfristig selbst anderswo ein Egagement anzunehmen, gegebenenfalls tauschte er auch Künstler mit einem anderen Ensemble aus (Deutscher Bühnenalmanach 1871, S. 235–236). So bildeten beispielsweise in Marienbad Anfang August 1867 einen wesentlichen Teil von M.s Ensemble Schauspieler seines Vorgängers Gustav Julius Mussik, einschließlich Mussiks Tochter Angelika. Dies bemerkt auch der Deutsche Bühnenalmanach in der sachlichen Notiz, ein größerer Teil der in Eger und Leitmeritz (hier wirkte 1867 Moser) wirkenden Mitglieder sei auch in Budweis angeführt (Deutscher Bühnenalmanach 1868, S. 98).

In M.s Gesellschaft wirkten Angehörige von Schauspielerfamilien die anschließend selbst im Bereich Theater Unternehmen aufbauten. Es ist anzunehmen, dass M. zu ihnen kollegiale Beziehungen unterhielt. So überließ er beispielsweise den Theaterfamilien von Gottfried Denemy und Carl Seyfferth, die durch Heirat verwandt waren, im Winter 1872/1873 das Stadttheater in Saaz (Hilmera; Deutscher Bühnenalmanach 1874, S. 262). In M.s Ensemble tauchen auch die Namen Mitscherling und Colas auf, die im deutschen Theaterwesen in Böhmen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in anderen Zusammenhängen oft erwähnt werden. Unter den gastierenden Künstlern waren renommierte Schauspieler und Sänger. In der Saison 1865/1866 trat in Budweis das langjährige Mitglied des Prager Schauspielensembles August Walter auf, und zwar mit einem solchen Erfolg, dass M. für ihn bei Direktor Wirsing um Verlängerung des Urlaubs ersuchte (Bohemia, 4. 11. 1865). Von den Schauspielern, die mit dem Prager deutschen Theater verbunden waren, gastierten Wilhelmine Ullmayer, Wilhelm Eichenwald oder Leopold Neuhoff (alias Graf Leopold Lažanský), aus Wien kamen Josephine Gallmeyer und Katharina Schratt.

Den Schwerpunkt von M.s Repertoire bildete das Musiktheater (Opern, Singspiele, immer populärer werdende Operetten). Aus dem Opernrepertoire führte M. übliche Autoren und Werke an, die er als Sänger kannte (Weber: Der Freischütz, Donizetti: Lucrezia Borgia). Die Operettendramaturgie an der Wende der 70-er und 80-er Jahre enthält Neuheiten französischer und auch deutscher Provenienz (u. A. Offenbach: Pariser Leben, Lecocq: Giroflé-Girofla, Angot, die Tochter der Halle, Suppé: Leichte Cavallerie). M. vernachlässigte aber auch das Schauspiel nicht. Klassische Werke waren in der Minderheit; er führte z. B. In Budweis 1867/1868 Shakespeares Stücke Hamlet, Kaufmann von Venedig und Der Sommernachtstraum auf, einschließlich Bühnenmusik von Felix Mendelssohn-Bartholdy, 1882 Goethes Faust, in Eger 1875 und in Marienbad 1876 Schillers Don Carlos, in Marienbad 1878 Schillers Tragödien Die Räuber und Maria Stuart. Öfter wurde das ältere Wiener Repertoire (Grillparzer: Die Ahnfrau, Raimund: Der Bauer als Millionär, Das Mädchen aus der Feenwelt, Nestroy: Lumpazivagabundus, Die beide Nachtwandler, Benedix: Die Aschenbrödel) oder zeitgenössische deutsche und österreichische Autoren gespielt (Freytag: Valentine, Gutzkow: Uriel Acosta, Anzengruber: Pfarrer aus Kirchfeld). Es dominierte ein leichteres, auf Amüsement ausgerichtetes Repertoire (aus wirtschaftlichen Gründen). Ein detailliertes Bild über das Repertoire und die Umstände der Aufführungen zu M.s Wirkungszeit zeichnet die Egerer Zeitung aus dem Zeitraum 1875 und 1876, als die Gesellschaft das Stadttheater in Eger angemietet hatte (27. 10., 30. 10., 11. 12. 1875, 22. 1. und 12. 4. 1876, hier positive Bewertung des Repertoires, der guten Ausstattung und der Besucherzahlen).


M.s Engagements vor der Gründung eines eigenen Ensembles

1846: Innsbruck: Mitglied des Ensembles des K. k. Nationaltheaters (Dir. Ignaz Carl Korn). Fach: Nebenrollen mit der Pflicht, im Chor mitzuwirken. (Almanach für Freunde der Schauspielkunst 1847, S. 176-177)

1847: Varel [Niedersachsen]: Mitglied des Ensembles des Gräflichen Theaters (Dir. Basté). Das Ensemble bereiste auch Stade, Bremerhaven und Vegesack. Fach: höhere Bass- und Baritonrollen und Rollen zärtlicher Alter (Almanach für Freunde der Schauspielkunst 1848, S. 349-350)

1848: Innsbruck:„Mosser“ – Mitglied des Ensembles des K.k. Nationaltheaters (Dir. Alois Resser). Fach: Inspizient mit der Pflicht, im Chor mitzuwirken. Identifizierung unsicher (Almanach für Freunde der Schauspielkunst 1849, S. 153-154). – 1849: „Mosser“ angeführt im Ensemble desselben Direktors ohne Fachbezeichnung. (Almanach für Freunde der Schauspielkunst 1850, S. 158).

1850: Lubljana [Laibach]: „Mosser“ – Mitglied des Ständischen Theaters (Dir. A. Freiherr Cobelli von Fahnenfeld). Fach: Bass-Buffo, Inspizient (Almanach für Freunde der Schauspielkunst 1851, S. 169).

1851: Trieste: Mitglied des Teatro filodramatico (Dir. F. Gruber). Fach: Gesangspartien in Vaudevilles, Vaterrollen (Almanach für Freunde der Schauspielkunst 1852, S. 376).

1852 a 1853: Temeswar: Mitglied des Städtischen Theaters (Dir. F. Strampfer, gleichzeitig Direktor des Sommertheaters). Fach: Bariton- und höhere Basspartien (Almanach für Freunde der Schauspielkunst 1853, S. 324, 1854, S. 356). – 1854: Mitglied des Städtischen Theaters (Dir. F. Strampfer. Fach: Opernregie, erster Bariton (Deutscher Bühnenalmanach 1855, S. 336-337).

1855: Brünn: Mitglied der Oper des Königl. städtischen Theaters (Dir. L. Flerx), Fach nicht bezeichnet. Gleichzeitig abgehendes Mitglied des Ensembles des Städtischen Theaters in Temeswar (Deutscher Bühnenalmanach 1856, S. 132-136, S. 374).

1856: Temeswar: Mitglied der Oper des Städtischen Theaters (Dir. F. Strampfer). Fächer: Bariton, Regie. (Deutscher Bühnenalmanach 1857, S. 339-340).

1857: Lwów [Lemberg]: Mitglied des k. k. priv. Gräflich Starbekschen Theaters (Dir. Josef Glöggl). Fach nicht angeführt. – Zagreb: Mitglied des National Theaters (Dir. Josef Rödl), Schauspieler, Sekretär. Fach: Chargen. – Gleichzeitig angeführt unter den abgehenden Mitgliedern des Städtischen Theaters in Temeswar (Deutscher Bühnenalmanach 1858, S. 243-246, S. 359, S. 415-416).

1858/1859: Kraków [Krakau]: Mitglied des Opernensembles des k. k. Theaters in Krakau (Dir. Friedrich Blum). Fach: erster Bariton, Chargen in Lustspielen, komische Gesangspartien (Deutscher Bühnenalmanach 1859, S. 232-234, J. Kopecký: Německá opera v Olomouci I [Deutsche Opernbühne in Olomouc I], S. 143, J. Got: Das Österreichische Theater in Krakau im 18. und 19. Jahrhundert, S. 273).

1860: Salzburg: Mitglied der Oper des K. k. Theaters, vereinigt mit dem Theater in Ischl  (Dir. A. Zöllner). Fach: erster Bariton (Deutscher Bühnenalmanach 1860, S. 352).

1861: Wien: Mitglied des Theaters an der Wien (Dir. A. Pokorny). Fach nicht definiert. Der Name Moser ist auch beim Garderobeninspektor aufgeführt, die Identität ist nicht zu überprüfen. (Deutscher Bühnenalmanach 1862, S. 264, Wiener Zeitung, 10. 3. 1861).

1862: Innsbruck: Mitglied des K. k. National Theaters (Dir. B. Hirsch). Fach: Bass und Bariton, im Schauspiel Väter und Chargé (Deutscher Bühnenalmanach 1863, S. 188). – 1863: M. wurde Direktor des Innsbrucker K. k. National Theaters, gleichzeitig blieb er Mitglied des Operettenensembles. Fach: Bariton (Deutscher Bühnenalmanach 1864, S. 146-147, Innsbrucker Nachrichten, 16. 9. 1863).

1864: Linz – Budweis – Krummau, Linzer Operngesellschaft von Carl Pichler Bodog. M. ist künstlerischer Leiter und Sänger von Baritonrollen, Bass-Buffo und höhere Basspartien (Hilmera, siehe Lit.).

M.s Rollen vor der Gründung der Theatergesellschaft

Budweis, Wien: Oper nach 1850: 1855: Graf Luna (Verdi: Il Trovatore), 1864: Budweis: Lord Tristan Niklefort, Plumkett, Notar von Richmond (Flotow: Martha), van Bett (Lortzing: Zar und Zimmermann), Masetto (Mozart: Don Juan), Fürst Ottokar (Weber: Der Freischütz). – Operette 1861: Wien: Theater an der Wien, Rolle? (Konradin: Der Drachenstein), 1868: Marienbad: Stadttheater, Mathieu (Offenbach: Die Zaubergeige)   

M.s Wirkungsstätten in Böhmen mit einem eigenen Ensemble 1864 – 1883

1864/1865: Budweis: Winter: Stadttheater auf der Basis einer Konzession, erteilt im September 1864 für die Bezirke Budweis, Pilsen und Písek. M. war auch Oberregisseur und Mitwirkender (Fach nicht angeführt). (Deutscher Bühnenalmanach 1865, S. 342-343, Hilmera, periodische Presse).

1865: Krummau – Neuhaus [Jind'ř'ichův Hradec] – Tabor – Pilsen: Sommer: Reisen durch Süd- und Westböhmen (Deutscher Bühnenalmanach 1865, S. 343).

1865/1866: Budweis: Winter im Stadttheater. M. wirkt auch als Oberregisseur und Mitwirkender, Fach nicht angegeben (Deutscher Bühnenalmanach 1866, S. 83-84, Bohemia, 4. 11. 1865).

1866: Neuhaus [Jindřichův Hradec] – Krummau: Frühjahr, Saison Ende März begonnen, abgeschlossen in der ersten Maihälfte 1866 (Hilmera).

1866/1867: Budweis: Winter im Stadttheater, M. als Oberregisseur und Mitwirkender, Fach: Gesangspartien in der Operette, repräsentative Rollen (Deutscher Bühnenalmanach 1867, S. 62, Budivoj 2. 12. 1866, Bohemia 22. 3. 1867).

1867: Marienbad: Sommersaison eröffnet am 1. 8. 1867 im Interimstheater (vor der Eröffnung des neuen Gebäudes des Stadttheaters), M. übernahm den Pachtvertrag von Gustav Julius Mussik. Zwischen M. und den Behörden in Marienbad wurde ein Vertrag für die Jahre 1867 – 1872 abgeschlossen. (Hilmera, Bohemia 15. 9. 1867, Deutscher Bühnenalmanach 1868, S. 98).

1867/1868: Budweis: Winter im Stadttheater, Saison eröffnet am 28. 9. 1867, beendet am 11. 4. 1868. M. angeführt auch als oberster Regisseur und Mitwirkender ohne Fachdefinition (Deutscher Bühnenalmanach 1868, S. 57).

1868: Krummau – Neuhaus [Jind'ř'ichův Hradec]: Frühjahr: Reisen durch Südböhmen, eröffnet zu Ostern 1868 mit einem Zyklus von Vorstellungen im Schlosstheater in Krummau. Nach einem Auftritt in Neuhaus 19. 5. 1868 Abreise von M.s Ensemble nach Marienbad (Hilmera).

1868: Marienbad: Sommersaison am 1. 8. 1868 eröffnet, Interimstheater und ab dem 8. 8. 1868 neues Stadttheater (Hilmera, Deutscher Bühnenalmanach 1868, S. 58, S. 98).

1868/1869: Iglau: Winter im Stadtteater, verbunden mit der Sommersaison in Marienbad. M. wird gleichzeitig als Operettenregisseur und Mitwirkender ohne fachliche Definition angeführt (Deutscher Bühnenalmanach 1869, S. 169-170).

1869: Marienbad: Sommer, das neue Gebäude des Stadttheaters (Deutscher Bühnenalmanach 1869, S. 169-170).

1869/1870: Iglau: Winter im Stadttheater. M. wird auch als Mitwirkender angeführt (Deutscher Bühnenalmanach 1870, S. 164).

1870: Marienbad: Sommersaison ab dem 8. 5. 1870 im Stadttheater. M. wird auch als „Dirigent der großen Operette“ und Mitwirkender ohne fachliche Definition angeführt (Hilmera, Deutscher Bühnenalmanach 1870, S. 164-165).

1870/1871: Zu M.s Wirkungsstätte in der Wintersaison gibt es keine Notizen, es schent, dass der die Tätigkeit des Ensembles eingestellt hat und zum Königl. Stadttheater in Olmütz gegangen ist (Dir. Ignaz Czernits), und zwar als Bass-Buffo in Oper und Operette. In Olmütz wirkte er auch im Schauspiel mit: erste komische Charakterrollen und alte Väter, Regie von Possen und Operetten (Deutscher Bühnenalmanach 1871, S. 235-236, J. Kopecký: Německá operní scéna v Olomouci [Deutsche Opernbühne in Olmütz] 1770 – 1878, S. 244).

1871: Marienbad: In der Sommersaison betrieb er das Stadttheater und war dessen Oberregisseur (Deutscher Bühnenalmanach 1872, S. 274-275).

1871/1872: Saaz [Žatec]: Die Wintersaison eröffnete er am 7. 10. 1871 im Stadttheater, auch Operettenregisseur. Am 28. 12. 1871 wurde in Saaz seine Tochter Auguste geboren (Hilmera, Deutscher Bühnenalmanach 1872, S. 274-275, Matrikel Saaz 1868 – 1872 189/52).

1872: Marienbad: Sommersaison eröffnet am 8. 5. 1872, beendet am 25. 9. 1872 im Stadttheater. M. schloss einen Vertrag über die Verlängerung der Pacht für den Zeitraum 1872 – 1875 ab. Er wird auch als Operettenregisseur geführt (Hilmera, Deutscher Bühnenalmanach 1873, S. 273-274).

1872/1873: Zur Sommersaison gibt es keine Berichte. M. überließ die Miete des Stadttheaters in Saaz der verbundenen deutschsprachigen Schauspielgesellschaft „Denemy – Seyfferth“. In Pilsen war er einer der Kandidaten des Theaterausschusses zur Leitung des Städtischen deutschen Theaters nach dem Misserfolg der Direktorin Thekla Mussik, jedoch ohne Erfolg (Hilmera, Pilsner Zeitung 4. 1. 1873, Deutscher Bühnenalmanach 1874, S. 262).

1873: Marienbad: Sommersaison im Stadttheater. (Deutscher Bühnenalmanach 1874, S. 233-234)

1873/1874: Iglau: Wintersaison im Stadttheater, das mit der Sommerbühne in Marienbad verbunden war. (Deutscher Bühnenalmanach 1875, S. 171-172)

1874: Marienbad: Die Sommersaison im Stadttheater wurde Anfang Mai eröffnet. Vollstreckungsverfahren gegenM. in Sachen Schulden gegenüber dem Schauspieler Theodor Högler (Hilmera, Egerer Zeitung 13. 6. und 1. 7. 1874, Deutscher Bühnenalmanach 1875, S. 171-172).

1874/1875: Iglau: Wintersaison im Stadttheater, M. auch Opernregisseur (Hilmera, Deutscher Bühnenalmanach 1875, S. 171-172).

1875: Marienbad: Sommersaison am 6. 5. 1875 im Stadttheater eröffnet. (Deutscher Bühnenalmanach 1876, S. 95-96).

1875/1876: Eger: M. übernahm 1874 das neue Gebäude von Direktor Theodor Thomascheck. Die Wintersaison wurde am 2. 10. 1875 eröffnet und vor dem 15. 4. 1876 im Städtischen Theater abgeschlossen. M. wirkte auch in Opernvorstellungen mit. (Javorin: Divadla a divadelní sály [Theater und Theatersäle], S. 66-67, Prökl: Eger und das Egerland, S. 30-31, Egerer Zeitung 30. 10., 11. 12. und 18. 12. 1875, Egerer Zeitung 22. 1. und 12. 4. 1876, Deutscher Bühnenalmanach 1876, S. 95-96).

1876: Marienbad: Sommersaison im Stadttheater,M. schloss einen Pachtvertrag für die Jahre 1875 – 1881 ab. Eine der Bedingungen war der alljährliche Aufenthalt des Ensemble vom 1. 5. bis 30. 9. Die Saison: 1. 5. 1876 – 30. 9. 1876. M. zog bis Ende Mai 1876 den Bau eines Sommertheaters im Stil des Theaters Tivoli hinter der sog. Waldmühle in Marienbad in Erwägung, wozu er auch eine Zustimmung erhalten hatte und wo bei schönem Wetter auch Nachmittagsvorstellungen stattfinden sollten, doch es kam nicht dazu. (Hilmera, Deutscher Bühnenalmanach 1876, S. 96)  

1876/1877: Die Wirkungsstätte von M.s Ensemble im Winter ist nicht bekannt. Von der Stadtbehörde in Budweis erhielt er den Zuschlag für die Anmietung des Theaters für die Wintersaison 1877/1878 unter Befreiung von den Zahlungen für Beleuchtung und Heizung und mit einer monatlichen Gesamtsubvention von 100 Gulden pro Saison, doch dazu kam es nicht (Hilmera, Leitmeritzer Zeitung 21. 3. 1877, Budivoj 5. 4. 1877).M. tauchte auch unter den Anwärtern auf Anmietung des Theaters in Eger auf, jedoch unter Berücksichtigung des vereinbarten Wirkens in Pilsen ab der Wintersaison 1877/1878 verzichtete er auf Eger (Egerer Zeitung 22. 8. 1877).  

1877: Marienbad: Sommersaison im Stadttheater eröffnet am 5. 4. 1877, M. auch als Oberregisseur (Hilmera, Deutscher Bühnenalmanach 1878, S. 187-188).

1877/1878: Pilsen: Wintersaison im Städtischen deutschen Theater eröffnet am 27. 9. 1877 (Javorin: Divadla a divadelní sály I. [Theater und Theatersäle I.], S. 171-172, Deutscher Bühnenalmanach 1878, S. 225-226).

1878: Marienbad: Sommersaison im Stadttheater eröffnet am 4. 5. 1878, beendet am 24. 8. 1878. (Hilmera, Deutscher Bühnenalmanach 1879, S. 202-203 ).

1878/1879: Zur Wirkungsstätte von M.s Gesellschaft während der Wintermonate gibt es keine Notizen. Im April 1878 wollte M. Vorstellungen in Eger organisieren (nach einem Bericht von März 1878), das Stadttheater in Eger erhielt aber Karl Matthias, dessen Saison am 28. 2. 1879 endete (Hilmera, Egerer Zeitung 1. 3. 1979).  

1879: Marienbad: Sommersaison eröffnet am 4. 5. 1879 im Stadttheater. Bedeutende Gastspiele: Sängerin Minna Schenk-Ullmayer vom Prager deutschen Theater; Sängerin und Schauspielerin Josephine Gallmeyer vom Wiener Strampfer-Theater und Katharina Schratt vom Wiener Hoftheater (Hilmera, Egerer Zeitung 26. 3. 1879, Deutscher Bühnenalmanach 1880, S. 209-210).

1879/1880: Über die Wirkungsstätte von M.s Gesellschaft im Laufe dieser Wintersaison gibt es keine Berichte.

1880: Marienbad: Sommersaison im Stadttheater (Deutscher Bühnenalmanach 1881, S. 222-223)

1880/1881: Pilsen – Budweis – Marienbad: Ab dieser Saison vereinte M. unter einer Verwaltung die angeführten drei städtischen Theater. In Pilsen spielte er ab dem 2. 10. 1880 in Begleitung der Marienbader Kapelle. In Budweis spielte er vom 1. 1. 1881 bis Ende April 1881. (Hilmera, Deutscher Bühnenalmanach 1881, S. 261-262)

1881: Marienbad: Sommersaison eröffnet am 1. 5. 1881 (Hilmera, Deutscher Bühnenalmanach 1882, S. 229).

1881/1882: Pilsen: Wintersaison vom 1. Oktober bis Ende Dezember 1881, Schwerpunkt des Repertoires waren Operetten. Die Saison im Städtischen Theater in Budweis dauerte vom 1. 1. bis 30. 3. 1882, die Saison im Stadttheater in Marienbad lief ab dem 1. 5. 1882 (Hilmera, A. Špelda: Dějiny plzeňské opery I. [Geschichte der Pilsener Oper I.], S. 109-110).

1882/1883: Pilsen – Budweis: M.s Direktion des Pilsener Deutschen Theaters. M.s Direktion des Budweiser Stadttheaters. (Deutscher Bühnenalmanach 1884, S. 310-311).

1883: Marienbad: Vor dem Beginn der Sommersaison starb M. am 26. 4. 1883 in Marienbad. Der Stadtrat übergab den Vertrag seiner Witwe Ottilie Moser (Hilmera, Egerer Zeitung 28. 4. 1883, Reichenberger Zeitung 1. 5. 1883, Deutscher Bühnenalmanach 1884, S. 256-257).

M.s Rollen als Direktor einer Theatergesellschaft

Eger, Budweis: Operette 1866: Orpheus (Offenbach: Orpheus in der Unterwelt), Rolle? (Konradin: Der Drachenstein). – Oper 1876: Alfonso (Donizetti: Lucrezia Borgia).

Quellen

Matrikel Saaz 1868–1872 189/52, Heirat Carl Mosers mit Ottilie. – Mutter Ottilie Moser, Auguste Marie Sophie war evangelischen Bekenntnisses Augsburger Konfession (Matrikel Saaz 1868 – 1872 189/52). – Tochter Auguste Moser, verh. Wittels, später nach Zusatz im Matrikeleintrag zu ihrer Geburt verheiratet am 16. 6. 1917 in Wien mit Karl Cvitković. Ulrich 1997, Matrikel Saaz 1868 – 1872 189/52).

Periodika

Almanach für Freunde der Schauspielkunst 1844, S. 231, 1849, S. 153-154, 1850, S. 158-159, 1851, S. 169, 1847, S. 176-177, 1852, S. 376, 1853, S. 324, 1854, S. 356. - Bohemia 4. 11. 1865, 22. 3. 1867, 15. 9. 1867. – Budivoj 13. 6. 1874, 1. 7. 1874, 25. 9. 1864, 2. 12. 1866, 5. 4. 1877. – Deutscher Bühnenalmanach 1854, S. 356, 1855, S. 336-337, 1855, S. 336-337, 1856, S. 132-136, S. 374, 1857, S. 339-340, 1858, S. 243-246, S. 359, 1859, S. 232-234, 1860, S. 352, 1862, S. 264, S. 325, 1863, S. 188, 1864, S. 146-147, 1865, S. 189, S. 342-343, 1866, S. 53, S. 83-84, S. 210, 1867, S. 62-63, 1868, S. 57-58, S. 98, 1869, S. 169-170, S. 319-320, 1870, S. 164-165, 1871, S. 152, S. 235-236, 1872, S. 153, S. 274-275, 1873, S. 233-234, 1874, S. 262, 1875, S. 171-172, 1876, S. 95-96, 1877, S. 204, 1878, S. 187-188, S. 225-226, 1879, S. 202-203, 1880, S. 209-210, 1881, S. 222-223, S. 261-262, 1882, S. 229, 1884, S. 158-159, S. 256-257. – Egerer Zeitung 27. 10. 1875, 30. 10. 1875, 11. 12. 1875, 18. 12. 1875, 22. 1. 1876, 12. 4. 1876, 22. 8. 1877, 1. 3. 1879, 26. 3. 1879, 28. 4. 1879. – Innsbrucker Nachrichten 16. 9. 1863. – Leitmeritzer Zeitung 21. 3. 1877. – Pilsner Zeitung 4. 1. 1873. – Reichenberger Zeitung 1. 5. 1883 (Nekrolog). – Wiener Zeitung 10. 3. 1861.   

Berta Moser – Quellen

Deutscher Bühnenalmanach 1859, s. 233, 1860, s. 352. – J. Kopecký, J.: Německá operní scéna v Olomouci I., s. 143-144. – J. Got: Das Österreichische Theater in Krakau im 18. und 19. Jahrhundert, s. 274). – J. Got: Das österreichische Theater in Lemberg im 18. und 19. Jahrhundert, s. 582. – Hilmera, CD 307    

Ottilie Moser-Schmidts – Quellen

Geburtsmatrikel Saaz 1868 – 1872 189/52, Heirat Carl Moser und Ottilie Schmidts am 2. 8. 1868 in Marienbad. Der Deutsche Bühnenalmanach 1867, S. 63, 1868, S. 57, 1869, S. 169-170 führt sie (unter dem Familiennamen Schmidt) in Mosers Ensemble an, zuerst als Schauspielelevin, später als Schauspielerin.

Literatur

V. Prökl: Eger und das Egerland, Falkenau 1877, S. 30-31 

A. Javorin: Divadla a divadelní sály v českých krajích I. Divadla [Theater und Theatersäle in den böhmischen Regionen I. Theater], Prag 1949, S. 66-67, S. 117, S. 171-172

A. Špelda: Plzeňská zpěvohra v starém divadle 1868–1902 [Das Pilsener Musiktheater im alten Hause 1868 – 1902], Manuskript [1954], Bibliothek des Theaterinstituts, S. 109-110

J. Got.: Das Österreichische Theater in Krakau im 18. und 19. Jahrhundert, Edition Theatergeschichte Österreichs, Wien 1984, S. 273-274

J. Hilmera: Činnost německých divadelních společností v českých provinciích 19. století [Tätigkeit deutscher Theatergesellschaften in den böhmischen Provinzen des 19. Jahrhunderts], Praha 2006, elektronisches Dokument, Bibliothek des Theaterinstituts in Prag, Sign. CD 307

J. Kopecký: Německá operní scéna v Olomouci I. 1770 – 1878 [Die deutsche Opernbühne in Olomouc I. 1770 – 1878], Olomouc, Palacký-Universität 2012, S. 143-144, S. 244

EDS (S. 485), HD, Kosch Th, Oxford Opera Dictionary, SDČ, ThB, Ulrich (Moser, Karl)

Lebensereignisse

  • 9.2. 1825: Geburt, Brixen, Südtirol
  • 26.4. 1883: Tod, Marienbad / Mariánské Lázně


Bildung: 31.07.2013

Autor: Martin Hanoušek