Rigol, (Teuber - Rigol) Emma (Emmy) Karoline Paulina: Unterschied zwischen den Versionen

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Adoptivtochter von Direktor Eduard Kreibig. Trat im Wiener Residenz-Theater auf (1873 – 1874), danach ging sie ans Stadttheater nach Graz. Eduard Kreibig, der Direktor des Theaters war, brachte sie ans Prager Königliche Landestheater. Sie begann in Rollen sentimentaler Liebhaberinnen und Salondamen und überzeugte im Prager Engagement in einer ganzen Reihe unterschiedlicher Genres (einschließlich Soubrettenrollen in der Operette). Heiratete den Theaterhistoriker [[Teuber_Oskar_Karl|Oskar Teuber]] (1852 – 1901).
 
Adoptivtochter von Direktor Eduard Kreibig. Trat im Wiener Residenz-Theater auf (1873 – 1874), danach ging sie ans Stadttheater nach Graz. Eduard Kreibig, der Direktor des Theaters war, brachte sie ans Prager Königliche Landestheater. Sie begann in Rollen sentimentaler Liebhaberinnen und Salondamen und überzeugte im Prager Engagement in einer ganzen Reihe unterschiedlicher Genres (einschließlich Soubrettenrollen in der Operette). Heiratete den Theaterhistoriker [[Teuber_Oskar_Karl|Oskar Teuber]] (1852 – 1901).
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Uneheliche Tochter der Anna Schmidt, von Theaterdirektor Eduard Kreibig adoptiert, 3. 7. 1876 Vermählung in Prag mit [[Teuber_Oskar_Karl|Oskar Teuber]]. Sie kam nach Besuch der Theaterschule Eduard Kierschners in Wien, an deren  Bühne, dem 1872 eingerichteten Residenz-Theater, sie 1873 - 1874 im Fach Anstandsdamen und Mütter auftrat,  an das Stadttheater Graz (Direktion Robert Müller).  An diesem vertrat sie das Fach der Salondamen und sentimentalen Liebhaberinnen mit großem Erfolg und wurde von Eduard Kreibig, dem Direktor des Grazer Landestheaters (der zweiten in Graz bestehenden Bühne), anlässlich seines Direktionsantritts am Prager deutschen Landestheater im April 1876 zusammen mit weiteren Mitgliedern seines Grazer Ensembles nach Prag mitgebracht. '''R.''' spielte bei der Eröffnungsvorstellung der neuen Direktion (16. 4. 1876), Joseph Schreyvogels ''Donna Diana, ''die Donna Laura und soll, laut [[Teuber_Oskar_Karl|Teuber]], zu den wenigen gehört haben, die beim Publikum „freundlichen Erfolg“ hatten.  Sie erwies sich in der Folge in so verschiedenen Genres wie dem Konversations- und Volksstück, im Lustspiel und in der Posse, aber auch in Soubrettenrollen in der Operette  als wertvolles Mitglied des Ensembles, besonders auch wegen ihrer Bereitschaft, als Einspringerin auch ihr eher fernliegende Rollen zu übernehmen. 1882 zog sie sich von der Bühne zurück.
 
Uneheliche Tochter der Anna Schmidt, von Theaterdirektor Eduard Kreibig adoptiert, 3. 7. 1876 Vermählung in Prag mit [[Teuber_Oskar_Karl|Oskar Teuber]]. Sie kam nach Besuch der Theaterschule Eduard Kierschners in Wien, an deren  Bühne, dem 1872 eingerichteten Residenz-Theater, sie 1873 - 1874 im Fach Anstandsdamen und Mütter auftrat,  an das Stadttheater Graz (Direktion Robert Müller).  An diesem vertrat sie das Fach der Salondamen und sentimentalen Liebhaberinnen mit großem Erfolg und wurde von Eduard Kreibig, dem Direktor des Grazer Landestheaters (der zweiten in Graz bestehenden Bühne), anlässlich seines Direktionsantritts am Prager deutschen Landestheater im April 1876 zusammen mit weiteren Mitgliedern seines Grazer Ensembles nach Prag mitgebracht. '''R.''' spielte bei der Eröffnungsvorstellung der neuen Direktion (16. 4. 1876), Joseph Schreyvogels ''Donna Diana, ''die Donna Laura und soll, laut [[Teuber_Oskar_Karl|Teuber]], zu den wenigen gehört haben, die beim Publikum „freundlichen Erfolg“ hatten.  Sie erwies sich in der Folge in so verschiedenen Genres wie dem Konversations- und Volksstück, im Lustspiel und in der Posse, aber auch in Soubrettenrollen in der Operette  als wertvolles Mitglied des Ensembles, besonders auch wegen ihrer Bereitschaft, als Einspringerin auch ihr eher fernliegende Rollen zu übernehmen. 1882 zog sie sich von der Bühne zurück.
 
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Aktuelle Version vom 23. Januar 2017, 11:32 Uhr

Rigol (Teuber - Rigol) Emma (Emmy) Karoline Paulina
* 10.3. 1850 Wien
15.5. 1934 Wien
Schauspielerin

Adoptivtochter von Direktor Eduard Kreibig. Trat im Wiener Residenz-Theater auf (1873 – 1874), danach ging sie ans Stadttheater nach Graz. Eduard Kreibig, der Direktor des Theaters war, brachte sie ans Prager Königliche Landestheater. Sie begann in Rollen sentimentaler Liebhaberinnen und Salondamen und überzeugte im Prager Engagement in einer ganzen Reihe unterschiedlicher Genres (einschließlich Soubrettenrollen in der Operette). Heiratete den Theaterhistoriker Oskar Teuber (1852 – 1901).

Uneheliche Tochter der Anna Schmidt, von Theaterdirektor Eduard Kreibig adoptiert, 3. 7. 1876 Vermählung in Prag mit Oskar Teuber. Sie kam nach Besuch der Theaterschule Eduard Kierschners in Wien, an deren  Bühne, dem 1872 eingerichteten Residenz-Theater, sie 1873 - 1874 im Fach Anstandsdamen und Mütter auftrat,  an das Stadttheater Graz (Direktion Robert Müller).  An diesem vertrat sie das Fach der Salondamen und sentimentalen Liebhaberinnen mit großem Erfolg und wurde von Eduard Kreibig, dem Direktor des Grazer Landestheaters (der zweiten in Graz bestehenden Bühne), anlässlich seines Direktionsantritts am Prager deutschen Landestheater im April 1876 zusammen mit weiteren Mitgliedern seines Grazer Ensembles nach Prag mitgebracht. R. spielte bei der Eröffnungsvorstellung der neuen Direktion (16. 4. 1876), Joseph Schreyvogels Donna Diana, die Donna Laura und soll, laut Teuber, zu den wenigen gehört haben, die beim Publikum „freundlichen Erfolg“ hatten.  Sie erwies sich in der Folge in so verschiedenen Genres wie dem Konversations- und Volksstück, im Lustspiel und in der Posse, aber auch in Soubrettenrollen in der Operette  als wertvolles Mitglied des Ensembles, besonders auch wegen ihrer Bereitschaft, als Einspringerin auch ihr eher fernliegende Rollen zu übernehmen. 1882 zog sie sich von der Bühne zurück.


Rollen

Am Wiener Residenz-Theater: Olympe (A. Dumas: Die Cameliendame); Frau von Viereck (C. Gutzkow: Zopf und Schwert); Pauline (F. A. Sauer: Die Jagd nach dem Glücke); Erna (M. Bauermeister: Er macht Visite); Virginia (E. Hirthe: Der Hausschlüssel). – Am Prager deutschen Landestheater: Baronin d’Ermeniles (A. Dumas: Die Fremde); Britannicus (A. v. Wilbrandt: Nero); Lady Georgine (Ch. Birch-Pfeiffer: Die Waise aus Lowood); Afra (dies.: Der Goldbauer); Baronin Bellechasse (O. Randolf: Richelieu’s erster Waffengang); etc.

Quellen und Literatur

Deutscher Bühnen-Almanach, Jg. 38, 1874 – 46, 1882; O. Teuber, Geschichte des Prager Theaters, Tl.3, 1888, S. 700, 703-705, 719f., 741, 747, 753, 774; Residenz-Theater, Theaterzettel 1873 – 1874, Prag, Konskription (Kreibich); Wienbibliothek im Rathaus, Pfarre St. Joseph ob der Laimgrube, Wiener Stadt- und Landesarchiv, alle Wien.

Kosch Th (Teuber-Rigol), Ulrich (Rigol)

Lebensereignisse

  • 10.3. 1850: Geburt, Wien
  • 15.5. 1934: Tod, Wien


Bildung: 30.11.2012

Autor: Hubert Reitterer