Ullmayer, Wilhelmine: Unterschied zwischen den Versionen

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Begann als Schauspielerin in Kinderrollen am Wiener Hofburgtheater. In Klagenfurt war sie für das Rollenfach sorglose Liebhaberinnen engagiert, aber auch als Operettensoubrette. Am Stadttheater in Budweis hatte sie bereits 1864 – 1865 als Soubrette gewirkt. 1874 von Direktor Wirsing am Prager Landestheater engagiert. Später Hauptdarstellerin in Possen mit Gesang und vor allem im Operettengenre. Bedeutende Rollen: Gräfin Falconi (J. Strauss: ''Carneval in Rom''), Therese Krones (Haffner: ''Therese Krones''). Nach ihrer Eheschließung mit dem Operettentenor Karl Schenk (1874) trat sie unter dem Namen Schenk-Ullmayer auf.
 
Begann als Schauspielerin in Kinderrollen am Wiener Hofburgtheater. In Klagenfurt war sie für das Rollenfach sorglose Liebhaberinnen engagiert, aber auch als Operettensoubrette. Am Stadttheater in Budweis hatte sie bereits 1864 – 1865 als Soubrette gewirkt. 1874 von Direktor Wirsing am Prager Landestheater engagiert. Später Hauptdarstellerin in Possen mit Gesang und vor allem im Operettengenre. Bedeutende Rollen: Gräfin Falconi (J. Strauss: ''Carneval in Rom''), Therese Krones (Haffner: ''Therese Krones''). Nach ihrer Eheschließung mit dem Operettentenor Karl Schenk (1874) trat sie unter dem Namen Schenk-Ullmayer auf.
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Auch Ullmeier, Minna,  verehel. Schenk-Ullmayer. Die Tochter des Wiener Journalisten, Theater- und Coupletdichters und eifrigen Flugblatt-Publizisten während der Wiener Revolution 1848, Franz Ullmayer, trat 1857 - 1861 in Kinderrollen am Wiener Hofburgtheater auf (Kind der Medea in F. Grillparzers „Medea“, Walther in F. Schillers „Wilhelm Tell“, Markgraf Christian Ludwig in „Das Testament des großen Kurfürsten“ von G. zu Putlitz, Adele in Ch. Birch-Pfeiffers „Die Waise aus Lowood, Köhlerjunge in H. von Kleists „Das Käthchen von Heilbronn“). 1861 wurde sie, „vom k.k. Hofburgtheater“ kommend, als Aspirantin auf das Fach der munteren und naiven Liebhaberin am Prager Landestheater (Direktion F. Thomé) bereits bei der Probe für ihren ersten Auftritt durch eine gemeinsame Erklärung sämtlicher Mitspielender entschieden abgelehnt und musste Prag wieder verlassen. Im selben Jahr war '''U'''. in Wien am Theater an der Wien, 1862/63 am Berliner Friedrich-Wilhelmstädter Theater engagiert und ging danach als muntere Liebhaberin, aber bereits auch als 1. Lokal- und Operettensoubrette, ans landschaftliche Theater in Klagenfurt. Von dort aus begann ihre Karriere im Soubrettenfach, vorerst im Lokalgesangsstück, die sie über das Stadttheater Budweis (1864/65) und das landschaftliche Theater in Linz (1866/67)  ans Theater in der Josefstadt in Wien führte, an dem sie, für 1. Lokalgesangspartien engagiert, am 24.11. 1868 als Fanny in der Gesangsposse „Lokalsängerin und Postillon“ (Musik von A. M. Storch sen.) zum ersten Mal auftrat. Danach für das selbe Fach und das Vaudeville am Theater in Pressburg (Bratislava), war '''U'''. 1869 – 1871 Mitglied des Fürsttheaters im Wiener Prater und trat dort z.B. in der Titelrolle des „Lebensbildes mit Gesang“ von J. Fuchs, „Die Komfortabl-Resi“, in der „komischen Operette“ von K. Kleiber „Zwischen Himmel und Erde“ als „Rosa, Ballett-Tänzerin“ oder als die Haushälterin Pepi in der Gesangsposse „Drei Paar Stiefel“ (Musik K. Kleiber) auf. Nach einer weiteren Saison am Theater in der Josefstadt ging sie, nach ihrer Heirat (1872) mit dem Operettentenor Karl Schenk   nunmehr unter dem Namen Schenk-Ullmayer auftretend, mit diesem ans Grazer Stadttheater (Direktion R. Müller) und wurde 1874 nach einem Probegastspiel als Therese Krones (27. 9. 1874), Susi und Gräfin Falconi von Direktor R. Wirsing am Prager deutsche Landestheater engagiert. In Prag lebte sie mit ihrer Mutter und ihrem Sohn.
 
Auch Ullmeier, Minna,  verehel. Schenk-Ullmayer. Die Tochter des Wiener Journalisten, Theater- und Coupletdichters und eifrigen Flugblatt-Publizisten während der Wiener Revolution 1848, Franz Ullmayer, trat 1857 - 1861 in Kinderrollen am Wiener Hofburgtheater auf (Kind der Medea in F. Grillparzers „Medea“, Walther in F. Schillers „Wilhelm Tell“, Markgraf Christian Ludwig in „Das Testament des großen Kurfürsten“ von G. zu Putlitz, Adele in Ch. Birch-Pfeiffers „Die Waise aus Lowood, Köhlerjunge in H. von Kleists „Das Käthchen von Heilbronn“). 1861 wurde sie, „vom k.k. Hofburgtheater“ kommend, als Aspirantin auf das Fach der munteren und naiven Liebhaberin am Prager Landestheater (Direktion F. Thomé) bereits bei der Probe für ihren ersten Auftritt durch eine gemeinsame Erklärung sämtlicher Mitspielender entschieden abgelehnt und musste Prag wieder verlassen. Im selben Jahr war '''U'''. in Wien am Theater an der Wien, 1862/63 am Berliner Friedrich-Wilhelmstädter Theater engagiert und ging danach als muntere Liebhaberin, aber bereits auch als 1. Lokal- und Operettensoubrette, ans landschaftliche Theater in Klagenfurt. Von dort aus begann ihre Karriere im Soubrettenfach, vorerst im Lokalgesangsstück, die sie über das Stadttheater Budweis (1864/65) und das landschaftliche Theater in Linz (1866/67)  ans Theater in der Josefstadt in Wien führte, an dem sie, für 1. Lokalgesangspartien engagiert, am 24.11. 1868 als Fanny in der Gesangsposse „Lokalsängerin und Postillon“ (Musik von A. M. Storch sen.) zum ersten Mal auftrat. Danach für das selbe Fach und das Vaudeville am Theater in Pressburg (Bratislava), war '''U'''. 1869 – 1871 Mitglied des Fürsttheaters im Wiener Prater und trat dort z.B. in der Titelrolle des „Lebensbildes mit Gesang“ von J. Fuchs, „Die Komfortabl-Resi“, in der „komischen Operette“ von K. Kleiber „Zwischen Himmel und Erde“ als „Rosa, Ballett-Tänzerin“ oder als die Haushälterin Pepi in der Gesangsposse „Drei Paar Stiefel“ (Musik K. Kleiber) auf. Nach einer weiteren Saison am Theater in der Josefstadt ging sie, nach ihrer Heirat (1872) mit dem Operettentenor Karl Schenk   nunmehr unter dem Namen Schenk-Ullmayer auftretend, mit diesem ans Grazer Stadttheater (Direktion R. Müller) und wurde 1874 nach einem Probegastspiel als Therese Krones (27. 9. 1874), Susi und Gräfin Falconi von Direktor R. Wirsing am Prager deutsche Landestheater engagiert. In Prag lebte sie mit ihrer Mutter und ihrem Sohn.
  
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Version vom 17. Dezember 2015, 14:28 Uhr

Wilhelmine Ullmayer
* 26.7. 1846 Wien
19.3. 1890 Wien
Soubrette, Schauspielerin

Begann als Schauspielerin in Kinderrollen am Wiener Hofburgtheater. In Klagenfurt war sie für das Rollenfach sorglose Liebhaberinnen engagiert, aber auch als Operettensoubrette. Am Stadttheater in Budweis hatte sie bereits 1864 – 1865 als Soubrette gewirkt. 1874 von Direktor Wirsing am Prager Landestheater engagiert. Später Hauptdarstellerin in Possen mit Gesang und vor allem im Operettengenre. Bedeutende Rollen: Gräfin Falconi (J. Strauss: Carneval in Rom), Therese Krones (Haffner: Therese Krones). Nach ihrer Eheschließung mit dem Operettentenor Karl Schenk (1874) trat sie unter dem Namen Schenk-Ullmayer auf.

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